Spur der Steine (Film)

Gabrielas Steine kommen jetzt aus einer anderen Himmelsrichtung ins Steinreich geflogen.
Herzlichen steinreichen Dank 🙂

Spur der Steine
Foto aus Wikipedia, Urheber: Settnik, Bernd / Deutsches Bundesarchiv
Berlin, WiederauffĂĽhrung „Spur der Steine“

Spur der Steine ist ein vom DEFA-Studio für Spielfilme, Künstlerische Arbeitsgruppe (KAG) „Heinrich Greif“, produzierter Gegenwartsfilm aus dem Jahr 1966.

Regisseur war Frank Beyer, der mit Karl Georg Egel auch das Drehbuch verfasste. Es basiert auf dem gleichnamigen Roman Spur der Steine von Erik Neutsch. Der Film wurde im Bezirk Potsdam uraufgeführt, lief anschließend drei Tage in einigen Kinos, bevor er wegen „antisozialistischer Tendenzen“ aus dem Programm genommen wurde. Erst im Oktober 1989 durfte der Film wieder in der DDR aufgeführt werden, wenig später auch bei der Berlinale 1990 in der Bundesrepublik Deutschland.

Inhalt
Auf der ostdeutschen Großbaustelle „Schkona“ arbeitet Zimmermann und Vorarbeiter Hannes Balla, der nicht viel von den bürokratischen Regeln der Planwirtschaft hält, mit seiner Arbeitsbrigade. Balla und seine Leute zählen zu den produktivsten Einheiten am Bau, die sich notfalls fehlendes Baumaterial auch mit Gewalt verschaffen. Dennoch werden sie aufgrund ihrer Produktivität von der Obrigkeit zunächst geduldet. Als eines Tages der idealistische SED-Parteisekretär Werner Horrath seinen Dienst an der Baustelle antritt, fühlt er sich anfangs in seiner Autorität untergraben, dennoch gelingt es ihm, Balla, den er als erstklassigen Arbeiter schätzt, für seine Idee einer höheren Produktivität zu gewinnen, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern.

Die beiden Männer verbindet bald eine Mischung aus gegenseitigem Respekt, aber auch eine gewisse Rivalität um die Liebe der Ingenieurin Kati Klee, die ebenfalls neu auf die Großbaustelle gestoßen ist. Beide Männer verlieben sich in Kati, Horrath gelingt es schließlich jedoch Katis Herz für sich zu gewinnen. Es beginnt eine heimliche Liebesaffäre, da Horrath bereits verheiratet ist und seinen Parteiposten nicht gefährden will und sich außerdem nicht von seiner Familie trennen kann. Später wird Kati schwanger, verrät aber aus Loyalität den Namen des Vaters nicht und schützt so Horrath, der wiederum sich immer mehr von Kati entfremdet und in eine Krise gerät, in der er zwischen Pflichterfüllung und seiner Liebe zu Kati entscheiden muss. Erst als sich Kati von ihm endgültig lösen will, bekennt er sich öffentlich zu ihr und verliert dadurch sämtliche Parteiposten. Seine Frau reicht die Scheidung ein, so dass Horrath seinen Lebensunterhalt fortan als Arbeiter in Hannes Ballas Brigade bestreiten muss. Balla ist letztendlich die Person, die ihn bei einem Parteiausschlussverfahren verteidigt.

Quelle Text: Wikipedia – hier auch weitere Informationen

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