Gil Goldstein

Gil Goldstein
Foto aus Wikipedia, Urheber: Alan Lee

Gil Goldstein (* 6. November 1950 in Washington D. C.) ist ein amerikanischer Jazz- und Fusion-Akkordeonspieler, Keyboarder und Pianist.

Leben und Wirken
Schon als Kind lernte Goldstein das Akkordeonspiel, später auch Cello und Klavier. Er studierte an der Berklee College of Music und arbeitete ab 1973 mit Pat Metheny, Lee Konitz, Wayne Shorter und anderen zusammen.

Er spielte zu Beginn der 1980er Jahre in Billy Cobhams Rockjazz-Formation Glass Menagerie. Als einer der seltenen Akkordeonisten im Jazz arbeitete er mit Bob Berg (1994), Jim Hall (1995) und Eliane Elias (1996) zusammen. Außerdem begleitete er Michel Petrucciani und Richard Galliano bei Tourneen.

Ende der 1980er Jahre gehörte er der letzten Gil Evans Band an und spielte nach Evans’ Tod bei dem Album A Tribute to Gil 1988 mit. 1993 gründete er das Zebra Coast Orchestra, in dem Musiker wie Jorge Pardo, Wolfgang Muthspiel, Don Alias und Mino Cinelu spielten. Des Weiteren wirkte er als Keyboarder und Pianist bei zahlreichen Jazz- und Fusion-Aufnahmen von so unterschiedlichen Musikern wie Bernard Purdie, Randy Brecker, Eddie Harris (The Last Concert, 1996), Didier Lockwood, Joe Lovano, Helen Merrill, Pat Metheny (Secret Story, 1991), Bob Mintzer, Claudio Roditi, Wallace Roney, David Sanborn, Mike Stern und Lenny White. 1991 wirkte er bei dem Konzert Miles & Quincy Live at Montreux mit.

Goldstein arbeitete auch an Filmprojekten mit, wie De-Lovely, die Cole-Porter-Story, wo er den Song „I Love Paris“ spielte, sowie in Little Buddha als Arrangeur. Er gewann drei Grammy Awards; zwei für die Produktion und das Arrangement des Michael Brecker Albums Wide Angles (2003).

Im Jahr 2007 war er an dem Album Your Songs: The Music of Elton John (ObliqSound) mit Steve Swallow, Paul Motian und dem italienischen Saxophonisten Pietro Tonolo beteiligt. Das Quartett spielte Jazzarrangements einiger der populärsten Songs von Elton John.

Goldstein lehrt als Professor an der New York University.

Diskographie (Auswahl)
Billy Cobham: Stratus (INAK, 1981)
Eliane Elias: The Three Americas (Blue Note Records, 1996)
Gil Evans: Live at Umbria Jazz (Appecorsa, 1987)
Jim Hall: All Across the City (Concord, 1989)
Jim Hall: Dialogues (Telarc, 1995)
Bob Mintzer & Gil Goldstein (Emarcy, 1995)

Quelle: Wikipedia

2 Gedanken zu „Gil Goldstein

  1. Helmut

    Hallo Helga,
    Musik mit einem Akkordeon gespielt mag ich gerne.Es erinnert mich dann immer an Paris. In meinem CD – Regal sind verschiedene Scheiben von Lydie Auvray…
    Mister Goldstein kenne ich leider nicht.

    Ich wünsche dir ein ganz wundervolles Wochenende.

    Liebe Grüße nach GAP
    Helmut

    Antworten
  2. Elke (Mainzauber)

    Hallo liebe Helga,
    Jazz ist klar, aber was ist „Fusion“ im musikalischen Sinne? Mir geht’s wie Helmut, ich mag vor allem das französische Akkordeon – auch Bandoneon – bei uns bekannt geworden durch Lydie Auvray sehr gerne. Auch bei Klaus Hoffmanns Liederabenden tauchte es, wenn ich mich richtig erinnere, immer wieder auf.
    Lieben Gruß
    Elke

    Antworten

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