Tempio di Antas

Tempio di Antas

In herrlicher einsamer Lage auf einem Hügel im Tal des Antas liegen die Überreste eines römischen Tempels. Die Sarden betrachten diesen Tempel als Nationaldenkmal.

Der Gelehrte Ptolemaios aus Alexandria beschrieb im 2. Jahrhundert n. Chr. ein Heiligtum, das dem Sardus Pater geweiht war. Nach seinen Angaben soll es an den Quellen des „sacer fluvius“, des heiligen Flusses gelegen haben, bei dem es sich nur um den Riu Antas handeln kann.

Als die Punier um 500 v. Chr. ihren Tempel im Antas-Tal errichteten, war der Ort bereits von einer der sardischen Kulturen als sakral markiert. 1984 fanden Archäologen in der Nähe der Kultstätte mehrere Gräber der Nuragher. In der Zeit des Kaisers Caracalla (211-217), wurde der Tempel von den Römern abgerissen und neu errichtet. Das von den Puniern dem Gott Sid (einem Sohn Melkarts) geweihte Heiligtum wurde nun dem Sardus Pater geweiht. Die Inschrift lautet: „Templ(um) De Sardi Patris Bab“. Von dem punischen Tempel sind nur noch Relikte der Grundmauern zu erkennen. Auch vom römischen Heiligtum blieb wenig erhalten. Es sind sechs Säulen und die Fundamentplattform. Üblicherweise richteten die Römer ihre Tempel nach Osten aus Dieser römische Tempel war, wie sein punischer Vorläufer, in nordwestliche Richtung gewandt.

Quelle Text: Wikipedia
Foto: ©helga-ingo.de

5 Gedanken zu „Tempio di Antas

  1. Eveline

    Dieses Jahr sind so richtig viele schöne Steine in Sardinien rumgelegen, sehr fein! 🙂

    Und dann sitzt man da oben und hat sicherlich eine wunderschöne Aussicht….

    Ich möcht auch mal dahin…

    :mrgreen:

    Sonnige Huggels, Eveline

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  2. katinka

    Die in Zypern haben das gekupfert … :mrgreen:
    Da steht sowas auch überall rum.

    😀
    liebe Grüße vom üche

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  3. Elke

    Ich finde es immer wieder genial, dass Tempel und Heiligtümer sooft auf dem immer gleichen Grund erbaut wurden. Natürlich kann es einfach damit zu tun haben, dass neue Eroberer die Heiligtümer der alten Einwohner einfach überbauten, um die alten Götter vergessen zu machen, aber vielleicht gibt es doch sowas wie heilige Kraftlinien im Erdboden.
    Lieben Gruß
    Elke

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