Walhalla

Das herrliche Foto haben wir Eva zu verdanken – herzlichen Dank nach Franken 🙂
Bald ist sie vorbei, die evalose Zeit 😉

Walhalla
Foto: ©Waldeva

!!! katinkas Barbarossahöhle nach Renovierung wieder geöffnet !!!

In der GedenkstĂ€tte Walhalla (nach Walhall, „Halle der Gefallenen“) in Donaustauf (Oberpfalz) werden seit 1842 bedeutende Deutsche sowie mit der Geschichte Deutschlands und der deutschsprachigen Völker verbundene Persönlichkeiten mit MarmorbĂŒsten und Gedenktafeln geehrt.

Der Architekt Leo von Klenze errichtete den als „Ruhmestempel“ gedachten Bau von 1830 bis 1842 im Auftrag König Ludwigs I. von Bayern hoch ĂŒber der Donau bei Regensburg. Die Walhalla entstand im klassizistischen Stil und erhielt die Gestalt eines marmornen griechischen Tempels nach dem Vorbild des Parthenon in Athen. Benannt ist sie nach Walhall, der Wohnstatt der tapfersten gefallenen Krieger in der germanischen Mythologie.

Bei der Eröffnung wurden 160 Personen mit 96 BĂŒsten und, in den FĂ€llen fehlender authentischer Abbildungen, 64 Gedenktafeln geehrt. Heute wird mit 128 BĂŒsten und 65 Gedenktafeln an 193 Personen und Gruppen erinnert. Nur elf der Geehrten sind Frauen, obwohl diese von Ludwig I. ausdrĂŒcklich einbezogen wurden: „Kein Stand nicht, auch das weibliche Geschlecht nicht, ist ausgeschlossen. Gleichheit besteht in der Walhalla; hebt doch der Tod jeden irdischen Unterschied auf.“ Als vorerst letzte BĂŒste wurde am 12. September 2007 die von Johann Carl Friedrich Gauß in Anerkennung seiner großen Leistungen im Bereich der Mathematik in die Walhalla aufgenommen.

Die Walhalla ist Eigentum des Freistaats Bayern. Jeder Deutsche und jede deutsche Interessengruppe kann eine zu ehrende Persönlichkeit aus der „germanisch-deutschen“ Sprachfamilie frĂŒhestens 20 Jahre nach deren Tod vorschlagen und trĂ€gt dann gegebenenfalls die Kosten fĂŒr die Anfertigung und Aufstellung der BĂŒste. Über die Neuaufnahmen entscheidet der Bayerische Ministerrat.

Die Errichtung der Walhalla ist vor dem Hintergrund der deutschen politischen Situation des 19. Jahrhunderts zu sehen. Unter dem Eindruck der Niederlagen gegen die Franzosen und der politischen Zersplitterung Deutschlands begann man zunehmend, die nationale IdentitÀt in der germanischen Vergangenheit zu suchen. Die Errichtung nationaler DenkmÀler, wie etwa des Hermannsdenkmals im Teutoburger Wald, die zwar meist klassizistischen Stiles waren, jedoch germanische Themen aufgriffen, ist ein Resultat dieser IdentitÀtssuche.

Schon als Kronprinz kam Ludwig I. 1807 auf die Idee, fĂŒr alle großen Deutschen („teutscher Zunge“) einen Ehrentempel zu errichten, und die ersten BĂŒsten wurden schon in den Jahren 1807 bis 1812 erstellt. Bei seinem Regierungsantritt 1825 waren bereits 60 BĂŒsten vollendet. Vom Bauauftrag bis zur Vollendung der Walhalla vergingen 26 Jahre. Die Grundsteinlegung fĂŒr den Ruhmestempel erfolgte am 18. Oktober 1830.

Am 18. Oktober 1842, dem 29. Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig, eröffnete Ludwig I. den Bau mit den Worten:

„Möchte Walhalla förderlich seyn der Erstarkung und der Vermehrung teutschen Sinnes! Möchten alle Teutschen, welchen Stammes sie auch seyen, immer fĂŒhlen, daß sie gemeinsames Vaterland haben. Und jeder trage bei, soviel er vermag, zu dessen Verherrlichung!“

Die lange Liste der BĂŒsten und Tafeln könnt Ihr HIER nachlesen.

  • Quelle Text: Wikipedia
  • Foto: ©Waldeva
  • 7 Gedanken zu „Walhalla

    1. katinka

      Ich schmeiß mich wech! Mein Bauch tut weh vor lachen.
      Entschuldige, liebe Eva, nicht wegen Deiner Walhalla.
      Sehr schöne Aufnahme und ein imposantes GebÀude. Das möchte ich auch einmal besuchen.

      Helga, Du bist der wahre Michelangelo!
      Gips war ja genug vor Ort 😉

      Wenn du so weitermachst,liebste Helga, bekommst du dort auch eine BĂŒste in der Walhalla. Solche Leute wie dich brauch Deutschland.
      Innerhalb eines Tages ein Kunstwerk an die Wand bringen, wo Michelangelo Jahre fĂŒr gebraucht hat. Den Touristenverkehr dabei nicht stören und höchstwahrscheinlich in der grĂ¶ĂŸten Anhydrithöhle Europas einen neuen Touristenmagneten erstellt haben.

      Mit Walhalla hab ich immer einen Namen bei Asterix und Obelix verbunden. Die Luposine gibt mir a’Watschen, wenn die mich hier wieder erwischt.

    2. Eveline

      Es wird auch Zeit, dass sie bald vorbei ist, die evalose Zeit!!

      Irgendwie sieht die Walhalla aus, als „wĂ€re sie nicht von hier“ – zumindest von außen 😉

      Wir könnten da mal (BĂŒsten anfertigen lassen und) hinfahren, Eva treffen und die Katinka mitsamt ihrer Höhle (das kriegen wir hin!) auch anreisen lassen 😀

      Huggels ĂŒber’n Daniel schmeiß‘
      Schönes Wochenende!! Eveline

      @ Katinka: unfolgsames Gör!!
      So wird das nie was, wenn du laufend den Schönheitsschlaf auslĂ€sst!! (das sollte wirken) *sfg* 😀

    3. Ocean

      🙂 das ist wieder ein prima Ausflugstipp, liebe Helga. Ist notiert … dankeschön Ihr beiden.

      Sonnige und ganz liebe WochenendgrĂŒĂŸe nach GAP 🙂

      Ocean 🙂

    4. Helmut

      Also, es liegt schon ein paar JĂ€hrchen zurĂŒck: wir radelten von NĂŒrnberg nach Regensburg und wieder zurĂŒck nach NĂŒrnberg. Mit ins Besichtigungsprogramm wurde die Walhalla integriert.
      (Ehrliche Anmerkung: wir sind da NICHT hochgeradelt!!!)AbwĂ€rts ging’s dann wesentlich schneller…

      Schöne GrĂŒĂŸe und ein sonniges Wochenende

      Helmut

    5. Kerstin

      Yepp ich war auch schon Ewigkeiten nicht mehr dort, und kann mich auch kaum noch erinnern, weil ich ein kleines MĂ€dl war!
      Aber sowas kommt erst dann wieder in Frage wenn Junior noch ein bisserl Àlter ist!
      Schönes Wochenende
      Herzliche GrĂŒĂŸe
      Kerstin

    6. Rolf

      Dieses GebÀude kommt mir irgendwie bekannt vor Helga. Ich war dabei als Eva es fotografierte *g*
      Viele GrĂŒĂŸe und Danke fĂŒr Deinen Besuch in meinem Album,
      Rolf.

    7. Eva

      Mensch …. Ihr seid soooo lieb … *mireinpaarTrĂ€nenausdemAugenwinkelwische* …. (((Helga))) …. d a n k e !!!

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