Archiv des Monats: November 2007

Karpfenstein

Karpfen
Unglaublich, aber wirklich nicht erfunden! Eva hat diesen ungewöhnlichen Stein für uns aufgelesen – ganz herzlichen Dank 🙂

Der Karpfenstein (lapis carpionis) ist ein knorpelartiger Knochen, welcher etwas linsenförmig und dreieckig, hart, und auswendig grau ist, und seinen Sitz zwischen der Vertiefung des Hinterhauptknochens und dem ersten Rückgradwirbel hat.

  • aus Samuel Hahnemanns Apothekerlexikon


  • Aber jetzt kommt die Härte:
    Im Karpfenkopf stecken begehrte Edelsteine

  • Quelle Bild: Wikimedia Commons
  • Edelserpentin

    Edelserpentin
    Dünn geschliffenes Blatt aus Edelserpentin

    Was den malerisch gelegenen Ort Bernstein so berühmt macht, ist der grün schimmernde Halbedelstein namens Edelserpentin. Im Aussehen ähnlich, jedoch nicht verwandt mit der chinesischen Jade, hat der Edelserpentin hier die weltweit einzige Fundstelle. Unzählige Grün- Nuancen machen den Edelserpentin zu einem beliebten Ausgangsmaterial für Schmuck- Zier- und Gebrauchsgegenstände, sowie erlesene Kunstwerke.

    Der Name „Serpentin“ kommt aus dem Lateinischen: serpens = die Schlange. Der Edelserpentin ist im „gemeinen Serpentin“ (Magnesiumsilikat vulkanischen Ursprungs) in Adern eingeschlossen. Es müssen derzeit schon mehr als 2000 m³ taubes Gestein abgebaut werden, um 1 m³ des edlen, lichtdurchlässigen Serpentins zu gewinnen. Bekannte Mineralogen bezeichnen das Vorkommen des Edelserpentins im Südburgenland als geologisches Wunder.

    Das edle Material wird im Steinbruch von uns sorgfältig ausgesucht und händisch geborgen. In unserer Kunstwerkstätte entstehen mit viel handwerklichem Geschick durch Schneiden, Meißeln, Drechseln und Schleifen eine Vielfalt von Geschenkartikeln, Schmuck und Kunstwerken.

    In der Steinheilkunde spricht man dem Edelserpentin eine beruhigende und harmonisierende Wirkung zu, die auch zu Ihrem Wohlbefinden beitragen kann. Er schützt das Herz vor Erkrankungen, welche mit der Mineralienversorgung des Herzgewebes verbunden sind, hierunter fallen z. B. Herzrhythmusstörungen und Herzflimmern.

  • Quelle: Bernsteiner Felsenmuseum – Schaubergwerk
  • Herzlichen Dank der Familie Potsch für die leihweise Überlassung von Bild und Text 🙂
  • Ein lieber Gruß nach Österreich zu Elisabeth, die mir diesen Stein zugeworfen hat. Danke! 8)
  • Heiligenstein

    Hier ist unser aller Heiligenstein:

    Allerheiligenstein
    Wallfahrtskirche St. Sebaldus auf dem Heiligenstein

    Die Wanderung auf den Heiligenstein bietet nicht nur einen herrlichen Rundblick auf Gaflenz und die Gipfel des Almkogels, der Bodenwies, der Gesäuseberge und der Haller Mauern, sondern führt auch zu einer traditionellen Wallfahrtsstätte, zur einzigen Sebalduskirche Österreichs. Die Stelle, wo heute die dreischiffige gotische Hallenkirche steht, diente früher schon als heidnische Opferstätte, wo Volksversammlungen und Gerichtstage stattgefunden haben. Sebaldus, ein dänischer Königssohn, flüchtete noch in der Hochzeitsnacht aus der von seinen Eltern gewünschten Ehe und lebte fortan als Einsiedler. Ein alter Brauch rät Frauen, die heiratswillig sind, zur Statue des Heiligen Sebaldus, die südlich der Kirche in einer barocken Kapelle in einer Felsnische liegt, zu pilgern und dort um einen Mann zu beten.

    Quelle: Nationalpark Kalkalpen Region Ennstal