Steinberger See

Diesen Stein mit Wasserskilift (!) haben wir Eva zu verdanken – liebe Grüße nach Fürth 🙂

Der Steinberger See gehört zum Oberpfälzer Seenland und ist mit einer Fläche von 1,84 km² der größte See der Oberpfalz. Benannt wurde er nach der angrenzenden Gemeinde Steinberg am See. Nachdem gegen Mitte der 1980er Jahre die Bayerische Braunkohlenindustrie (BBI) den Abbau einstellte, wurde die Tagebaugrube „Steinberger See“ durch das Zurückfahren der Wasserhaltung geflutet.

Noch vorhandenes Abbaugerät wurde gesprengt und liegt heute noch auf dem Grund des Sees. Ebenfalls zurückgeblieben sind zwei kleine bewaldete Inseln, welche den See heute in einen Nord- und einen Südteil trennen Die Flutung dauerte mehrere Jahre, in denen die BBI die noch erforderlichen Rekultivierungsmaßnahmen voran brachte. Mittlerweile hat sich aus der einstigen Industriewüste ein See entwickelt, der sich nicht nur in die Landschaft einfügt, sondern zu den Sehenswürdigkeiten der Oberpfalz zählt.

In den letzten Jahren hat sich am Steinberger See auch der Tourismus eingestellt, was der Region einen gewissen wirtschaftlichen Aufschwung brachte. So haben sich dort neben dem 1987 gegründeten Steinberger Yacht-Club (SYS) auch eine Segelschule (Westufer), ein Wasserskilift, ein Bootsverleih (Nordufer) und ein Funpark angesiedelt. Zur Sicherheit der Gäste wurde eine Wasserwachtstation eingerichtet. Wegen der zunehmenden Verbesserung der Wasserqualität und Sichtweiten in den letzten Jahren hat sich der Steinberger See zu einem der beliebtesten Tauchgebiete in der Oberpfalz entwickelt.

Wie alle Seen des Oberpfälzer Seenlandes, die aus Braunkohlegruben hervorgegangen sind, ist das Wasser auf Grund von Auswaschungen sauer. Metalle werden innerhalb kurzer Zeit zersetzt; dies ist beim Bau von Steg- und Slipanlagen von Belang. Wegen der anhaltenden Verbesserung der Wasserqualität nehmen die Fischpopulationen stetig zu. Beobachtet wurden vor allem Barsche und vereinzelte Hechte. Das Gewässer ist sehr sauber, an windstillen Tagen ist eine Sicht bis in eine Tiefe von mindestens 10 Metern möglich. Vereinzelt können dabei am Grund die Wipfel der abgestorbenen Bäume beobachtet werden.

  • Quelle: Wikipedia

4 Gedanken zu „Steinberger See

  1. Renate

    Warum denn in die Ferne schweifen? Es gibt doch auch „steinerne“ Seen in Oberbayern:

    http://www.ganz-muenchen.de/freizeitfitness/baden/see/steinsee.html

    Allerdings hab ich auf der Suche nach dem Link auch einen in der Schweiz entdeckt:

    http://www.picswiss.ch/Land07/BE-l7-02.html

    Den in der Oberpfalz werd ich mir aber auch mal anschauen, wenn ich mal wieder bei der „Steinernen Brücke“ (die hattest du schon, oder?) zu Besuch bin … 😉

    Liebe Grüße
    Renate

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  2. Eva

    Gute Nacht liebe Helga … so fügt sich ein Steinchen zum anderen … ich finde Deinen Blog faszinierend … danke für Dein Lob für meine Bildchen *rotwerd* … und die Renate verstehe ich nicht mit dem in die Ferne schweifen, der See ist doch nur 100 km von mir entfernt 😉 … und wenn Eveline mal wieder auf der Zugspitze sitzt, dann winke für mich bitte auchmal mit 😉
    Grüße von Eva

    Antworten

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