Steinpilz

 Beitrag aus Wikipedia:

Der Steinpilz (Boletus edulis L.), auch Herrenpilz, Fichtensteinpilz oder Edelpilz genannt, ist ein Pilz aus der Familie der Röhrlinge (Boletaceae). Er wächst in Laub- und Nadelwäldern Mittel- und Nordeuropas auf mit Moos, Heidekraut oder Gras überzogenen Flächen, wo er im Sommer und Herbst zu finden ist.

Der Hut ist anfänglich halbkugelig, später konvex, mitunter schmaler als der Stiel. Der Steinpilz hat einen angenehmen Geruch und das rohe Fleisch einen milden Geschmack. Es verändert sich an den Schnittflächen nicht. Von ungenießbaren und verdächtigen Arten unterscheidet er sich durch einen auffallend dicken, weißen, dichtfaserigen Stiel und die im Alter graugrünlichen Röhren der unteren Hutseite.

Der Steinpilz ist ein sehr begehrter Speisepilz, den man zu verschiedensten Gerichten reicht und zur Konservierung gerne in Streifen trocknet oder auch in Essig oder Öl einlegt. Er wird gekocht, gebraten und gebacken. Er gehört zu den wenigen wild vorkommenden Pilzen, die auch roh verzehrt werden können.

Der Steinpilz kann leicht mit dem Gallenröhrling oder mit dem Maronenröhrling verwechselt werden. Eine Verwechslung insbesondere junger Steinpilze mit dem Gallenröhrling, der durch seinen bitteren Geschmack ein ganzes Pilzgericht verdirbt, ist ausgeschlossen, wenn man eine Geschmacksprobe macht. Eine Verwechslung mit dem Maronenröhrling ist dagegen unkritisch, da auch dieser ein sehr guter Speisepilz ist.

  • Der Steinpilz ist ein essbarer und sehr schmackhafter Pilz.
  • Er steht in Deutschland unter Naturschutz. Er darf zwar gesammelt und verzehrt werden, der Handel mit in Deutschland gesammelten Steinpilzen ist jedoch verboten.
  • Hut: 5-20 (<25) cm breit, jung weißbräunlich, später dunkler braun, kissenförmig gewölbt.
  • Röhren: Jung weiß, dann gelb und gelbgrün, schließlich schmutzig-olivgrün, nicht verfärbend, leicht ablösbar.
  • Stiel: Sehr kräftig, bis 20cm lang, weiß bis blaßbraun mit feiner Netzzeichnung.
  • Fleisch: Weiß.
  • Vorkommen: Juni bis Oktober in Laub- und Nadelwäldern, besonders unter Fichten, Buchen, Eichen.
  • Verwechslung: Gallenröhrling (ungenießbar); dunkle statt helle Netzzeichnung am Stiel; später rosa Sporen an den Röhrenmündungen.
    Maronenröhrling (essbar); keine Netzzeichnung am Stiel, aber ebenfalls grüne Röhrenmündungen.
  • 4 Gedanken zu „Steinpilz

    1. Renate

      Liebe Helga,
      DANKE für deinen lieben Besuch bei mir. Nun bin ich da auf Gegenbesuch und was ich da finde, ist ja toll!
      Du hast es mit den „Steinen“ in jeder Art. Es ist eine außergewöhnlich schöne Seite und interessant.
      Ich liebe auch Steine aller Art und sammle immer, wenn ich einen finde, der mir gut gefällt. In der Normandie, wo wrir oft in Urlaub waren, habe ich immer und immer wieder Steine gesammelt. Sie sind ja so faszinierend. Natürlich nahm ich auch Muscheln mit nach Hause. Die Steine und die Muscheln auf einem Teller mit Meeressand sind immer wieder schön!

      Du bist Österreicherin (Tirol?) Das Wettersteingebirge ist doch in Tirol, oder? Kann auch schonin Bayern sein!

      Egal, wo du bist, ich freue mich, dass du mich gefunden hast.

      Einen ganz lieben Gruß von einer ausgewanderten Österreicherin (Steiermark/Liezen). Bin schon 30 Jahre im Saarland, aber all‘ das kannst du auf meiner Seeleninsel erfahren, wenn du Geduld mitbringst und Interesse!

      Liebe Helga, ein schönes Wochenende und herzliche Grüße

      RENATE

      Antworten
    2. Eveline

      Wär grad wieder ein Geistesblitz meinerseits gewesen 😆

      :mrgreen: wie war das, die Renate weiß, wohin das Wettersteingebirge gehört 😀 – zumindest die schönste Seite davon *sfg* :mrgreen:

      ok, Frechheiten Ende, du kannst sie mir in punkto ‚Geistesblitz meinerseits‘ zurückgeben, ich halt das aus 😆

      Sonnige Huggels, ich muss schon wieder den depperten Rasen mähen….. krrrrrrrrrrrrrrr….

      *luftwedel* Eveline

      Antworten

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