Archiv des Monats: Juli 2009

Steinbüchse

Steinbüchse
Modernes, nicht authentisches Bild der „Faulen Grete“ bei der Beschießung der Burg Friesack 1414.

Steinbüchsen waren die ersten Geschütze aus dem 14. und 15. Jahrhundert, die mit Schwarzpulverladungen Steinkugeln verschossen. Die Kugeldurchmesser der Geschütze reichen von 12 cm bis zu 80 cm (Pumhart von Steyr).
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Strassstein

Strassstein
Foto aus Wikipedia, Urheber: Shawn-Robert Hofer/vitrail
Brosche Modeschmuck mit Strasssteinen

Strass (auch Stras) bezeichnet Glas-Steine aus bleihaltigem Glasfluss (Email), die seit dem 18. Jahrhundert als Imitationen von Diamanten verwendet werden. Früher wurden diese auch als „Simili“ bezeichnet. Sie gleichen in Glanz und Farbstreuung annähernd den Diamanten, ohne aber deren Lichtbrechungsindex und Ritzhärte zu besitzen.
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Bossenwerk

Bossenwerk
Fassade mit Bossenwerk des Palazzo Medici-Riccardi in Florenz, um 1440

Bossenwerk oder Rustika (von lateinisch ländlich) ist Mauerwerk aus Steinquadern, deren Stirnseite nur grob behauen (bossiert) ist. Beim hochmittelalterlichen Burgenbau, wo die Bossen häufig mit einem Randschlag, einer rundum gleichmäßig bearbeitete Kante, versehen sind, werden diese Steine Buckelquader genannt.
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Wirtelstein

Wirtelstein
Foto aus Wikipedia, Urheber: Tabea Huth
Eine Frau auf dem Markt von Ayacucho (Peru) spinnt mit einer Handspindel

Die Handspindel stellt die ursprüngliche Form des Werkzeuges zum Verspinnen von Fasern dar. Eine Handspindel besteht aus dem Wirtel (Spindelringscheibe), auch Spinnwirtel, Wirtelstein oder Wörtel als Schwungmasse und dem Schaft.
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