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steinreich sein

Bei redensarten-index.de habe ich folgende Erklärungen gefunden, die mir sehr gut gefallen:

  • Als es noch allgemein üblich war, Fachwerkhäuser zu bauen, mussten die Gefache gefüllt werden, um die Wände wetterfest zu machen. Dies wurde normalerweise mit einem Weidengeflecht und Lehm gemacht. Nur Leute, die es sich leisten konnten, haben die Gefache mit Steinen oder Ziegeln ausmauern lassen. Denn diese Leute waren so reich, dass sie sich Steine leisten konnten – also steinreich.
  • Bereits lange bevor Fachwerk modern war und die Menschen in Holzhäusern lebten, konnten sich besonders reiche Kaufleute Steine in Steinbrüchen brechen lassen und sich so Steinhäuser bauen. Wer in so einem Steinhaus lebte, war „steinreich“.

Einen Stein im Brett haben

ist auf alle Fälle besser, als einen Stein im Bett…

Die Redewendung bei jemandem einen Stein im Brett haben als Synonym für große Sympathie bei jemandem haben geht auf das Wurfzabelspiel zurück. Bei dem Spiel kommt es darauf an, seine Steine gut zu platzieren. Wem dies gelang, hatte also Aussicht auf Gewinn und Erfolg. (Quelle: Duden 11 von 1992 S.688)

Grenzstein


Foto aus Wikipedia, Urheber: ANKAWÜ
Grenzstein aus dem Jahr 1860 auf der ehemaligen Grenze zwischen dem Fürstentum Lippe und dem Freistaat Preußen beim Weiler Pehlen bei Bad Salzuflen-Wüsten, Kreis Lippe, Nordrhein-Westfalen

Ein Grenzstein (auch Abmarkung, Markstein oder Bannstein) ist eine übliche Kennzeichnung von Grenzpunkten (Eckpunkten, Knickpunkten oder Knotenpunkten) einer Flurstücksgrenze.
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