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Teufelstisch

Teufelstisch
Foto: ©Hans-Georg Stump

Vor dem imposanten Dom der Stadt Halberstadt liegt diese riesige Steinplatte; möglicherweise handelt es sich hier um einen Gerichtsstein, den Mittelpunkt einer Thingstätte, eines Versammlungsortes bzw. Gerichtsplatzes in der germanisch/fränkischen Zeit, vielleicht aber auch um den Deckstein eines Megalithgrabes.

Die Legende weiß es natürlich genau: Als die Halberstädter ihren Dom bauen wollten, riefen sie den Teufel um Hilfe an, denn ein solches Bauwerk war eine gewaltige Herausforderung, bei der Belzebub hilfreich sein konnte. Allerdings war klar, dass er nicht beim Bau eines Gotteshauses helfen würde, so gab man vor, ein großes Wirtshaus zu bauen. Der Teufel half nach Leibeskräften bei den Bauarbeiten. Als er aber erkannte, dass hier eine Kirche entstand, griff er sich in seiner Wut den nächsten großen Felsbrocken und schleuderte diesen in Richtung Dom, bevor er in einer Schwefelwolke in die Hölle zurück fuhr. Und dieses Wurfgeschoss, das sein Ziel verfehlt hatte, liegt eben heute noch dort, und der Abdruck seines Daumens ist auch heute noch zu sehen….

  • Quelle Bild und Text: Hans-Georg Stump
  • Herzlichen Dank für die leihweise Überlassung 🙂
  • Totenstein

    Mitten aus dem Erzgebirge kommt dieser Stein geflogen;
    gut gezielt, Brigitte 🙂 Herzlichen Dank!

    Totenstein

    Die Sage um den Totenstein

    Vor Zeiten herrschte auf Schwarzenbergs Totenstein ein Lindwurm.

    Totenstein

    Vor dem fürchteten sich die Leute in Stadt und Umgebung. Ein daherreitender Ritter namens Georg erklärte sich bereit, die Bürger von dieser Plage zu befreien und den Kampf mit dem Lindwurm aufzunehmen. Bei Morgengrauen ritt er hinauf auf die Höhe und lauerte dem Wurm vor seiner Höhle auf.

    Totenstein

    Als sein Gegner feuerspeiend mit aufgerissenem Rachen aus seiner Höhle kam, stieß Georg ihm sein Schwert in den Feuerschlund. Der tödlich getroffene Wurm stürzte ihm entgegen, um Reiter und Pferd zu erschlagen. Der Ritter gab seinem Pferd die Sporen.
    Er setzte über den Felsrand hinab in die Tiefe, bis hinan ans rauschende Schwarzwasser. Dort fanden die Bürger sie zerschmettert liegen. Sie bargen die Toten und setzten sie am Fuße des Felsens bei.

    Totenstein

    Fotos: ©www.blechi-b.de

    Karlu Karlu

    Karlu Karlu

    Karlu Karlu auch bekannt als Karlwekarlwe oder Devil’s Marbles (Murmeln des Teufels) ist eine heilige Stätte der Aborigines (genauer der Kaytetye, der Warumungu, der Anmatyerr und der Alyawarr) in der australischen Wüste. Sie liegt etwa 100 Kilometer südlich des Ortes Tennant Creek im Northern Territory in Zentralaustralien (Red Centre). Die Stätte umfasst einige tausend runde Granitfelsen. Weiterlesen

    Stein von Mora

    Stein von Mora

    Der Stein von Mora war ein Monument an dem die Svear im Mittelalter ihre Königswahl abhielten. Das Monument lag etwa 10 Kilometer südöstlich von Uppsala in der heutigen schwedischen Gemeinde Knivsta. Der Platz lag ungefähr in der Mitte zwischen den Gerichtsplätzen der alten Regionen Attundaland und Tiundaland. Weiterlesen

    Hickelkasten

    Hickelkasten Hickelkasten

    Hickelkasten oder Hüpfspiel, auch Paradiesspiel, Himmel und Hölle, Tempelhüpfen, Hüpfe-, Huppe- oder Hüppekästchen oder einfach Hopse und Hickeln (mundartlich auch Hickelsches oder Hinkeln) genannt, ist ein einfaches Kinderspiel, das mit beliebig vielen Teilnehmern, aber auch alleine gespielt werden kann. Neben dem Gummitwist ist es das am häufigsten beobachtete Hüpfspiel auf Schulhöfen. Weiterlesen