Archiv der Kategorie: sinnig

Ilsestein

Ulla wohnt in Gernrode und gar nicht so weit entfernt ist der Ilsestein und im Harz gibt es zu allem auch eine Sage – eine sagenhafte Gegend sozusagen 🙂
Ilsestein im Harz
Kreuz auf dem Ilsestein

Danke, liebe Ulla, dass Du uns auch gleich die Sage dazu vorliest, Steinreichleser lieben solche Erzählungen:

Prinzessin Ilse

Vor vielen hundert Jahren regierte der König Ilsung im Harz, dessen Schloß auf einem Felsen in der Nähe des Brockens stand. Seine Tochter Ilse war wunderschön und von solcher Anmut, dass jährlich viele Freier kamen, um sie zur Frau zu nehmen.
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Dōsojin

Dosojin
Durch Steine (mit Shimenawa) repräsentierte Dōsojin bei Karuizawa (Nagano)

Dōsojin bzw. Dōsoshin (jap. 道祖神), in manchen Gegenden Japans auch Sai-no-kami (賽の神) bzw. Sae-no-kami (障の神), Dōrokujin (道陸神; „Straßen-Land-Kami“) oder Shakujin (石神; „Stein-Kami“) sind Sammelbegriffe für die Gottheiten der Wege, Straßen und Grenzen in der Mythologie Japans.

Die steinernen Darstellungen der Dōsojin finden sich oft an den Grenzen alter Dorfschaften, Gebirgspässe, Kreuzwege und Brücken.
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Kare-san-sui

Kare-san-sui
Steingarten in Kyoto

Kare-san-sui (jap. 枯山水, Berg ohne Wasser) ist ein japanischer Steingarten, eine Sonderform des japanischen Gartens. Diese Art von Garten wird auch „Trockengarten“ oder „Trockenlandschaftsgarten“ genannt, da sie lediglich aus Kies, Steinen und Felsbrocken besteht. Mit Ausnahme von Moos werden keine Pflanzen verwendet. Auch wird auf Wasser verzichtet, dieses wird durch in den Kies gerechte Muster angedeutet.
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Brote aus Stein

Dieses Märchen liest uns die stille Leserin Renate vor – vielen Dank 🙂

Brote aus Stein

Da ist einmal eine sehr arme Frau gewesen, die hatte drei Kinder. Und eine sehr reiche Frau, die hatte auch drei Kinder. Die reiche Frau war so geizig, dass sie der armen nie hat etwas abgeben wollen. Nun hatte die arme Frau wieder einmal kein Brot für ihre drei Kinder. Und die Kinder hatten so großen Hunger. Da ist die arme Frau zu der reichen gegangen und hat gesagt: „Bitte gibt mir doch ein Brot für meine armen Kinder! Die hungern gar so sehr!“
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