Archiv der Kategorie: mineralisch

Meleke

Meleke

Meleke (Melekeh, Malaki, hebr. אבן ירושלמית ([‚even jəruʃal’mɪt], Jerusalem-Stein / Jerusalem stone) ist ein weißer Kalkstein (Biosparit) und für die Architektur im alten und modernen Jerusalem prägend. Er hat mindestens seit der Epoche von König Herodes intensive Anwendung gefunden und im Herodianischen Tempel seine wohl umfangreichste Verarbeitung erfahren. Der Name stammt von dem arabisch-hebräischen Wort für königlich.
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Dachsteinkalk

Dachsteinkalk

Als Dachsteinkalk wird eine weitverbreitete Gesteinsart der Ostalpen bezeichnet, die vor allem in den Nördlichen Kalkalpen sowie den östlichen Südalpen (Julische Alpen) vorkommt. Es handelt sich um einen hellgrauen bis weißlichen, manchmal auch rötlichen sowie relativ reinen Kalkstein. Der Dachsteinkalk wird in zwei verschiedene Typen unterteilt, den Bankkalk und den Riffkalk. Der Dachstein-Pionier und Naturforscher Friedrich Simony beschrieb das Gestein erstmals im 19. Jahrhundert und benannte es nach dem aus diesem Gestein bestehenden Dachsteingebirge.
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Grube Messel

Grube Messel
Prachtkäfer mit noch schillerndem Panzer aus der Messel-Sammlung des Hessischen Landesmuseums Darmstadt

Die Grube Messel (Landkreis Darmstadt-Dieburg in Hessen) ist ein stillgelegter Tagebau. Bekannt wurde die Grube Messel durch die dort gefundenen und hervorragend erhaltenen Fossilien von Säugetieren, Vögeln, Reptilien, Fischen, Insekten und Pflanzen aus dem Eozän. Besonders die Weichteilerhaltung bei Säugetieren macht die dort gefundenen Fossilien einzigartig. Am berühmtesten ist die frühe Pferdeart Propalaeotherium, von der über 70 Individuen gefunden wurden.

Die Grube Messel ist die erste und bisher einzige UNESCO Weltnaturerbestätte Deutschlands.
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Steinhardter Erbsen

Diese Erbsen sind auch Glückssteine, sagt man.
Was hab ich für ein Glück, das Elke (Miyelo) mich auf diese Steine hingewiesen hat und Elke (Elke’s kleine Welt) mir dieses Foto von selbst gesammelten Erbsen geschenkt hat.
Herzlichen Dank Euch beiden 🙂

Steinhardter Erbsen
Foto©Elke Zedlitz

Die Legende von den Steinhardter Erbsen
Vor langer langer Zeit lebte ein reicher, aber hartherziger Bauer in Steinhardt.
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Prophetenstein

Danke für diesen bereichernden Stein, liebe Gertrud 🙂
ohne Dich wäre ich niemals darüber gestolpert.

Prophetenstein
Foto ©Elmar Nestlen

Dieses seltsame Objekt wurde im Oktober 2006 von Herrn Elmar Nestlen während eines Bummels über einen Flohmarkt entdeckt und erworben. Das Fundstück zeigt eine frappierende Ähnlichkeit mit dem prinzipiellen Aussehen eines Meteoriten. Leider entpuppte sich das Teil nach eingehender Begutachtung nicht als Bote aus dem Weltall. Höchstwahrscheinlich handelt es sich bei diesem Exponat um einen sogenannter Prophetenstein. Diese Steine werden in den ausgedehnten Wüstengebieten Afrikas gefunden und sind bei Esoterik-Freunden sehr beliebt. Wissenschaftlich betrachtet handelt es sich um Gebilde aus Pyrit und Markasit, deren Oberfläche sich in Limomit umgewandelt hat.

    Ich bedanke mich bei Elmar Nestlen für die freundliche leihweise Überlassung von Text und Foto 🙂

Das Original findet Ihr hier: www.sternwarte-singen.de
Ein Besuch der Webseite lohnt sich auf alle Fälle, da kann man einiges entdecken und lernen und vermutlich macht das auch Lust auf den Besuch dieser Sternwarte im wirklichen Leben.