Labná

Labná
Foto aus Wikipedia, Urheber: HJPD

Labná ist eine Ruinenstadt der Maya in Mexiko. Sie befindet sich auf der Halbinsel Yucatán, rund zehn Kilometer westlich von Sayil – einer weiteren Maya-Ruine.

Der Name Labná bedeutet so viel wie „altes Haus“ wobei die Stadt erst in der Neuzeit bei der Wiederentdeckung diesen Namen erhielt. Der ursprüngliche Name ist nicht bekannt. Die Blütezeit der Stadt war vermutlich im 7. Jahrhundert n. Chr. und man geht davon aus, dass sie von etwa 2.000 Menschen bewohnt war. Die wichtigsten Gebäude wurden zwischen 750 und 1000 errichtet.

Forschungsgeschichte
Wiederentdeckt wurde Labná vom Forscherduo John Lloyd Stephens und Frederick Catherwood im Jahr 1842. Die Zeichnungen Catherwoods aus dieser Zeit gehören zu den bekanntesten Motiven der Maya-Kultur (vor allem die Zeichnungen des Torbogens). Ein späterer Besucher war auch hierim Jahre 1886 Teobert Maler, im nächsten Jahr gefolgt von Edward H. Thompson. Eine moderne eingehende Untersuchung stammt von Harry E. D. Pollock. Seit Mitte der 1990 Jahre unternimmt ein mexikanischen archäologisches Projekt unter Tomás Gallareta Negrón eine Erkundung von Labná und näherer Umgebung und führt Rekonstruktionsarbeiten aus.


Torbogen (Arco Triunfal)
Der etwa 14 Meter breite und sieben Meter hohe Torbogen ist als Kraggewölbe konstruiert. Dieses gilt als eine der wichtigsten architektonischen Errungenschaften der Maya. Der Bogen diente als dekorativer Durchgang zwischen zwei Höfen. Durchgänge dieser Art sind in zahlreichen Orten des Puuc-Gebietes zu finden, beispielsweise in Uxmal, Kabah, Oxkintoc, Xbanqueta und Dzekabtun. Die beiden Seiten des Torbogens von Labná sind in der oberen Wandfläche sehr unterschiedlich gestaltet: Die Südseite weist über einem Hintergrund von Säulchen eckige, gegenläufige Mäander und dazwischen auf- und absteigend kleine reliefierte Quadrate auf. Die Nordseite zeigt hohe Darstellungen von Häusern mit Palmmblattdach (ähnlich wie im Nonnenviereck von Uxmal und in Chacmultun). Diese Häuschen werden zu beiden Seiten begleitet von Feldern mit kreuzförmig gekreuzten Bändern. Die dreigliedrigen Gesimse sind auf beiden Seiten gleich: im mittleren Band des mittleren Gesims auf- und ablaufende schräge Sägesteine, im oberen Gesims kopfstehenden Treppenmotive. Über dem Torbau erhob sich einst ein Dachkamm, von dem nur kaum noch wahrnehmbare Reste vorhanden sind.

Quelle Text: Wikipedia
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6 Gedanken zu „Labná

  1. Quizzy

    Ich werd ab Sonntag ab und zu mal rüberwinken, wenn ich am Golf von Mexiko bin. Mal schauen, ob mich die Wasserqualität überzeugt, angeblich soll ja von der Ölkatastrophe nichts mehr zu sehen sein – dann schwimm ich auch ein paar Meter in die Richtung … 😉

    Liebe Grüße
    Renate

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  2. Elke

    Sehr interessant. Von Labná habe ich noch nie etwas gehört und ohne Erklärung hätte ich dieses Gebäude vermutlich nicht unbedingt den Maya zugeschrieben, hätte es wohl eher nach Asien versetzt.
    Lieben Gruß
    Elke

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  3. Ocean

    Huhuu und guten Morgen, liebe Helga 🙂

    wie schön, dass du wieder da bist! hab Dank für die Sonnenstrahlen 🙂 ja, ich werd sie mir gut einteilen 🙂

    Total faszinierend, solche alten Kulturen und Zeugnisse einer fernen Zeit, die noch so gut erhalten sind ..

    Nektarinen – lecker!! und der Sand..strand – seufz ..träum .. 😉

    liebe Grüsse an dich, und gutes Wieder-Eingewöhnen wünscht dir
    Ocean

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  4. Elke

    Hallo liebe Helga,
    hier komme ich nochmal zu diesem Beitrag. Hast du gestern Abend in ZDF Neo zufällig die Sendung über das Volk der Chachapoya oder „Wolkenmenschen“ gesehen? Das war eine indianische Hochkultur in Peru, von der ich noch nie etwas gehört hatte. Aber man zeigte in der Sendung einen Bau, der vom Stil her dem Foto, das du hier zeigst, zum Verwechseln ähnlich sah. Die Kultur war wohl trotzdem eine völlig andere und viele Riten erinnern die Forscher offenbar sehr an Amazonasindianer. Falls du die Terra X Sendung nicht gesehen hast, hier kommt ein Link: http://terra-x.zdf.de/ZDFde/inhalt/23/0,1872,7972535,00.html
    Liebe Grüße
    Elke

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