Granat

Diese schönen Granateinschlüsse hat Ilse im Ridnauntal gefunden und sie fürs Steinreich fotografiert. Herzlichen steinreichen Dank 🙂

Granateinschlüsse
Foto © Ilse W.

Das Ridnauntal, ein 18 Kilometer langes Seitental des Eisacktals, welches bei Sterzing in letzteres mündet, ist Teil der Gemeinde Ratschings in Südtirol.

Im Süden wird das Ridnauntal durch das Gebirgsmassiv des Jaufen begrenzt, im Norden von den Stubaier Alpen. Das westliche Ende des Tals markiert der Schneeberg, der durch seine 900-jährige Bergbaugeschichte und als höchstgelegenes Bergwerk Europas bekannt wurde. Im Ortsteil Maiern (1.417 m), am oberen Ende des Ridnauntals, wurde seinerzeit das Erz aufbereitet und zum Weitertransport Richtung Sterzing fertig gemacht. Der Bergbau wurde 1978 mangels Rentabilität eingestellt, das Bergwerk 1985 endgültig geschlossen. Seit 1995 erinnert ein Bergbaumuseum mit Museumsstollen und Tagestouren zu den originalen Schneebergstollen an den Erzabbau im Ridnaungebiet.

Der Tourismus hat den Bergbau als Lebensgrundlage abgelöst. Das Tal ist sehr reizvoll, von den Berghängen stürzen malerische Wasserfälle. In Sommer und Winter sind die modernen Hotelanlagen des Tals gut ausgelastet, die Gäste erwarten interessante Wanderwege und gute Skigebiete.

Die wohl bekannteste Persönlichkeit aus dem Ridnauntal war Maria Fassnauer, die Ende des 19. Jahrhunderts als die Riesin von Tirol europaweit bekannt wurde. Sie war rund 2,20 m groß und galt bis zu ihrem Tod 1917 als die größte Frau der Welt.

Quelle Text: Wikipedia

6 Gedanken zu „Granat

  1. Helmut

    Jetzt sehe ich endlich auch mal einen Granatstein. Nicht zu verwechseln mit einem Granatapfel, das ist ja wieder eine andere Baustelle.

    Liebe Grüße aus dem Kraichgau

    Helmut

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  2. Elke

    Es ist schon erstaunlich, wie sehr sich das Erscheinungsbild dann schließlich verändert, wenn die Steien erstmal geschliffen und poliert sind.
    LG – Elke

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  3. Beate

    Klasse! Finde ich immer wieder interessant, diese Steine im Rohzustand zu sehen.
    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag wünscht:
    Beate

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  4. Kerstin

    Aha – wieder was dazu gelernt. Des wusste ich nicht, dass es dort Granatvorkommen gibt.

    Ja – man kanns sich so schwer die geschliffene Variante vorstellen, die bei den Steinen nicht so ganz zu meinen Favoriten gehört. Vielleicht weil man so altbackenen Schmuck draus herstellt?? NIx pfiffiges jedenfalls *Gg*

    Liebe Grüße
    Und ein schönes Wochenende
    Kerstin

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