Reibstein

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Foto aus Wikipedia, Urheber: Immanuel Giel
Reibstein mit Stangentusche und Wasserbehälter

Der Reibstein (chin. 硯 / 砚, yàn, jap. 硯, suzuri, kor. 벼루, byeoru) ist einer der vier Schätze des Gelehrtenzimmers im traditionellen China.

Es handelt sich dabei um ein flaches, steinernes Objekt mit einer Vertiefung für Wasser und einer Fläche für das Anreiben der Tusche. Chinesische Stangentusche wird in längliche Stifte gepresst. Diese Stifte werden auf dem Reibstein mit Wasser so lange gerieben, bis der erwünschte Intensitätsgrad erreicht ist. Die Oberfläche des Steins muss fein sein, damit die Tusche nicht zu grob zerrieben wird und die Pinselborsten nicht beschädigt werden. In früheren Zeiten gravierten Gelehrte Gedichte oder ihren Namen auf Reibsteine ein, um sie als dekoratives Sammelobjekt oder Andenken weiterzugeben.

Quelle: Wikipedia

4 Gedanken zu „Reibstein

  1. Helmut

    Hallo Helga,
    du entdeckst immer wieder neue, ausgefallene Steine. Von einem Reibstein hatte ich bisher noch nichts gehört.

    Ich wünsche dir eine gute Woche.

    Herzliche Grüße aus dem Kraichgau

    Helmut

    Antworten
  2. Vroni

    Hallo Helga,
    hab‘ in meiner Sammlung auch einen Reibstein. Er ist in einer schön verzierten Schachtel untergebracht und so „wertvoll“ daß ich ihn immer schone und bisher nicht verwendet habe. Man hütet diese Schätze immer.
    Liebe Grüße

    Antworten
  3. Kerstin

    Es sei mir bitte verziehen, ich habe zuerst Stangendusche gelesen *gg*

    Von einem Reibstein hab ich noch nie was gehört! Find ich hochinteressant!

    Lieben Gruß
    Kerstin

    Antworten
  4. Elke (Mainzauber)

    Auch sehr interessant, im Prinzip ja so eine Art Mörser. Ich denke mal, dass die Maler früherer Zeiten auch bei uns für besonders kostbare Mineralien so etwas benutzt haben werden. Toll, was man bei dir täglich lernen kann.
    Lieben Gruß
    Elke

    Antworten

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