Steinbeere

Steinbeere

Die Steinbeere (Rubus saxatilis) ist eine krautige Art aus der Gattung Rubus. Die Früchte werden in der klassischen russischen Küche unter anderem im Tortengelee verwendet.

Beschreibung
Es handelt sich bei der Steinbeere um einen Pseudophanerophyt, d.h. einen Scheinstrauch, bei dem die oberirdischen Teile ein oder auch zweijährig sind, spätestens dann aber absterben. Die Pflanze erneuert sich aber ständig aus den unterirdischen Organen. Die kriechenden Triebe der Pflanzen können Längen von bis zu 2 m erreichen und wurzeln. An diesen Trieben stehen aufrechte, bis 30 cm hohe Blütentriebe.

Die kaum behaarten Blätter sind dreizählig. Der Endfieder ist nur kurz gestielt. Die rhombisch bis ovalen Fieder sind am Rand grob doppelt gesägt. Die Nebenblätter sind nicht verwachsen, und an den aufrechten Trieben oval bis elliptisch, an den kriechenden Trieben schmaler. Die Stängel sind lediglich mit vereinzelten, weichen und nicht stechenden Stacheln besetzt.

Die Blüten der Steinbeere stehen in wenigblütigen doldigen Rispen. Die weißen schmalen Kronblätter stehen aufrecht und sind kaum länger als die Kelchblätter. Während die Endblüte des Blütenstandes meist 6 Fruchtblätter hat, haben die seitlichen Blüten deutlich weniger (meist 1 bis 3).

Die Frucht, eine Sammelsteinfrucht, besteht folglich auch nur aus sehr wenigen Steinfrüchtchen, oft nur aus einem einzigen. Die Steinfrüchtchen sind bei der Steinbeere nur sehr lose verbunden und trennen sich leicht. Sie sind leuchtend rot und klar bis glasig.

Verbreitung und Standortansprüche
Die Steinbeere kommt in den kühlen bis gemäßigten Regionen Eurasiens vor – im Westen bis Süd-Grönland, in Europa von Skandinavien bis in die Bergregionen des Mittelmeergebietes, und nach Osten über Sibirien bis Nord-Japan.

Sie wächst auf steinigen, kalkhaltigen Böden in Gebüschen und in lichten Wäldern.

Quelle: Wikipedia

5 Gedanken zu „Steinbeere

  1. Gabriela

    Noch nie gehört, aber wenn ich nun nördlicher wandere, kommt sicher noch das ein oder andere unbekannte Pflänzlein ans Licht 😉
    Ungepflückte Grüße :-))

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  2. Ocean

    Liebe Helga 🙂 ..ich glaube, die hab ich auch schon mit Walderdbeeren verwechselt, wenn ich mich vom Bild her nicht täusche (und gedacht – die Walderdbeeren siehen aber seltsam aus *g*) – wieder was dazu gelernt 🙂

    Frankenstein .. faszinierend, lese und sehe ich immer wieder gern 🙂

    Liebe Grüsse an dich zum Wochenstart 🙂
    Ocean

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  3. Helmut

    Die kennt meine russische Nachbarin sicher. Sie hat mir kürzlich ein paar Blumen aus ihrer Heimat mitgebracht – zum Eintopfen. So jetzt werd weiter gschafft. Eben kam das neue Fleckenmittel mit der Post. Mal sehen wie es wirkt.

    Grüßle nach GAP

    Helmut

    P.s. Da fällt mir ein ich sollte noch dringend ein Bild extra für dich veröffentlichen.

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