Trautenstein

Kirche von Trautenstein

Trautenstein ist ein Ortsteil der Stadt Hasselfelde im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt.

Geographie
Der kleine Luftkurort liegt im idyllischen Tal der Rappbode und am südwestlichen Ende der Rappbodevorsperre. Südlich des Orts befindet sich die Carlshaushöhe, auf deren 626 m hohen Gipfel der gern besuchte Carlshausturm steht.

Die wichtigsten Orte in näherer Umgebung sind Braunlage, Bad Lauterberg, Bad Harzburg (alle Niedersachsen) sowie Blankenburg und Wernigerode (beide Sachsen-Anhalt). Die wichtigste Verbindungsstraße ist die durch Trautenstein in Richtung Hasselfelde bzw. Braunlage führende Bundesstraße 242.

Geschichte
Der Ort wurde erstmals im Jahre 1448 urkundlich erwähnt, er hat sich traditionell vom Silberbergbau- und Waldbauerndorf zum Fremdenverkehrsort und Touristenmagnet entwickelt. In der Heimatstube wird Ihnen gern Auskunft über die wechselvolle Geschichte des Ortes gegeben. Der Name des Ortes Trautenstein geht auf den „Druidenstein“ oder „Drudenstein“ zurück, eine Kult-, Opfer-, Richt- und Trauungsstätte einer heidnischen Sippe im frühen Mittelalter.

Im Oktober 1607 brannte ein Großteil des Ortes ab.

1701 wurde die barocke Fachwerkkirche mit Holztonnengewölbe und Hufeisenempore fertig gestellt.

1979 wurden an und in der nördlich gelegenen Rappbode, Teile des DEFA-Märchenfilmes „Schneeweißchen und Rosenrot“ gedreht.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Funk- und Aussichtsturm der Harzer Schmalspurbahn auf der Bärenhöhe am Carlshaus, Trageburgruine – Aussicht auf die Hasselfelder Vorsperre am Harzer Hexenstieg

Im Jahre 1701 wurde auf dem „Druidenstein“ eine barocke Fachwerkkirche mit Holztonnengewölbe und Hufeisenempore errichtet. Der Taufstein ist ein klassizistischer Harzer Eisenguss von 1830 und in der Form eines antiken Altars gestaltet. In den letzten Jahren bis zum 300. Jahrestag der Einweihung wurde die Kirche umfassend renoviert und erstrahlt mit dem Sternenhimmel nun in neuem Glanz. Auch die restaurierte Engelhardt-Orgel mit dem freistehenden Spieltisch und den elf Registern aus dem Jahre 1834 erfüllt seit 2008 wieder mit ihrem wundervollen Klang das Kirchengewölbe.

  • Quelle: Wikipedia
  • 3 Gedanken zu „Trautenstein

    1. Quizzy

      Ist schon interessant, dass die Kirchen immer genau da entstanden, wo sich vorher keltische Kultplätze befanden.

      Mich würde noch interessieren, welchen Zweck das kleine Vordach hatte, das an dem Zwiebelturm angebracht ist … ich hab da eine Vermutung, aber da muss ich noch ein bisserl recherchieren.

      Liebe Grüße
      Renate

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