Uli Stein

Da schau her, die Schweizer haben ihn schon geehrt:

Ein begnadeter Comiczeichner und Steinbock, das weiss auch Wikipedia:

Uli Stein geborener Ulrich Steinfurth (* 26. Dezember 1946 in Hannover) wohnt in der Wedemark bei Hannover und ist der erfolgreichste Comiczeichner Deutschlands. Die in der Breite bekannten Produkte seines Schaffens sind witzige Darstellungen und Verfremdungen von Alltagssituationen, in denen sich meist charakteristisch gezeichnete Tierfiguren in den handelnden Rollen befinden, insbesondere Mäuse, Katzen, Hunde, Pinguine und Schweine.

Mehr als 90 Millionen Cartoon-Postkarten und über 9 Millionen Bücher, in denen die Cartoons gesammelt oder thematisch neu geschaffen zusammengestellt erscheinen, wurden allein von seinen deutschen Fans gekauft. Auf der Basis seiner Zeichnungen sind bis heute mehr als 1500 Lizenzartikel entstanden, weit verbreitet sind hier insbesondere bedruckte Kaffeetassen.

Seine Bücher sind in Italien, Frankreich, Finnland, Korea, USA und China erhältlich. In keinem dieser Länder hat er allerdings bislang an seinen grossen Erfolg in Deutschland anknüpfen können.

Uli Stein wird von der Agentur Catprint Media GmbH vertreten, seine Bücher erscheinen seit 1983 im Oldenburger Lappan Verlag. Seit 1998 arbeitet der Cartoonist, der zwischen Niedersachsen und einem Studio in Florida pendelt, wöchentlich für die Fernsehzeitung „tv Hören und Sehen“.

1991 wurde die komplette Auflage eines von ihm entworfenen Schreibblocks beschlagnahmt und vernichtet, weil das Titelblatt einem echten 20-DM-Schein zu sehr ähnelte. Lediglich das Porträt war durch das Gesicht einer Maus ersetzt worden.

Im Bundestagswahlkampf 2005 gingen zahlreiche Cartoons durch das Internet, die die (so der Cartoonist) jammervolle Arbeit der damaligen Regierungsparteien SPD und Bündnis 90/ Die Grünen zum Thema hatten.

2005 erschienen in der Schweiz Sonderbriefmarken zu Ehren Uli Steins mit Motiven der berühmten „Stein-Maus“. Die Schweizer Post würdigte damit die Tatsache, dass einige der ersten Cartoons Steins Mitte der 70er Jahre in einem Schweizer Musikmagazin erschienen.

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