Schloss Wolkenstein (Erzgebirge)

Der einäugige Oswald hat die liebe Waldameise an ihre Kindheit erinnert 🙂
Herzlichen steinreichen Dank!

Schloss Wolkenstein (Erzgebirge)
Foto aus Wikipedia, Urheber: Oxensepp

Die Burg Wolkenstein, heute meist Schloss Wolkenstein genannt, ist eine hochmittelalterliche Burg in der Stadt Wolkenstein im Erzgebirgskreis in Sachsen (Deutschland).

Lage
Die Höhenburg liegt rund 80 Meter oberhalb des Zschopautales in der Nähe der Preßnitzmündung auf einem Felsvorsprung. Ihre strategische Funktion war der Schutz einer Handelsstraße nach Böhmen.

Geschichte
Die Burg Wolkenstein wurde im 13. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Die Herren von Waldenburg saßen als Ministeriale im Auftrag des deutschen Königs auf der Burg im Pleißenland, das im Zuge der Ostkolonisation unter deutsche Herrschaft gekommen war. Ab 1378 war Wolkenstein der Hauptsitz der Waldenburger. Nach dem Tod des letzten Waldenburgers fiel der Besitz 1473 als erledigtes Lehen an die Landesherren, die Wettiner. Nach 1500 war sie im Besitz von Heinrich dem Frommen, der als Nachgeborener die Ämter Wolkenstein und Freiberg zu seiner Versorgung erhielt. Er ließ die Burg ausbauen und nutzte sie als Jagdschloss. Sein Sohn August richtete sich die Anlage um 1550 als Schloss im Stil der Renaissance zum Wohnsitz ein, nutzte sie aber nach seiner Ernennung zum Kurfürsten von Sachsen 1553 nur noch als Nebenwohnsitz. Aufgrund der Schäden des Dreißigjährigen Krieges und der schleichenden Verwahrlosung verfielen einige Teile der Anlage. Bis zum 19. Jahrhundert wurden die Hauptgebäude als kursächsischer Amtssitz und königlich-sächsisches Amtsgericht genutzt, später wurde dort eine Strafanstalt untergebracht, die bis 1951 bestand. Bis Mitte der 1960er Jahre wurde das Schloss zu Wohnzwecken genutzt, danach entstand dort 1964 eine Heimatstube mit Handwerkerräumen, ab 1984 ein landeskundliches Kabinett mit Volkskunstschule.

Heutige Nutzung
Das Schloss beherbergt heute das Heimatmuseum der Stadt, ein vom Standesamt genutztes historisches Trauzimmer sowie eine Gastwirtschaft. Der Fürstensaal, ein restaurierter Festsaal im Südflügel, erinnert an die Zeit der wettinischen Herrschaft und wird als Veranstaltungssaal genutzt.

Anlage
Das Aussehen der ursprünglichen Anlage ist nicht bekannt. Die ältesten heute bestehenden Bauteile der historisch gewachsenen Anlage sind der aus dem 14. Jahrhundert stammende Wohnturm und das Küchenhaus. Im 16. Jahrhundert kamen Süd- und Nordflügel mit Torhaus hinzu. Obwohl der burgartige, wehrhafte Charakter der Gesamtanlage dominiert, wurde der Komplex schon 1372 auch als slosz Wolkenstein bezeichnet.

Quelle Text: Wikipedia

7 Gedanken zu „Schloss Wolkenstein (Erzgebirge)

  1. Mathilda

    Liebe Helga, gerne schaue ich mir deine Fotos an und auch den Text lese ich, aber nicht immer, ist mir zu lang…wollte jetzt mal ehrlich sein.
    In meinem Blog schreibe ich nur zwei Zeilen, die geben kurze Information und dennoch wird in den Kommentaren immer wieder gefragt was das ist und so weiter….das ist schon merkwürdig und werde mich weiterhin auf wenig Text beschränken, ist ja auch eher ein Fotoblog.

    Sei lieb gegrüßt von Mathilda 🙂

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  2. Traudi

    Da bin ich schon vorbeigefahren. Leider hat’s zeitich nicht gereicht, dieses schöne Schloss näher zu betrachten. Zuhause las ich dann damals zum ersten Mal vom einäugigen Oswald.

    Schöne Grüße
    Traudi

    Antworten
  3. Waldameise

    Hat es meinen Text geschluckt, liebe Helga? Wenn ja, komm ich nochmal vorbei und schreibe ihn nochmal.

    Liebe Abendgrüße von der Waldameise

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  4. Waldameise

    … scheint so. Also nochmal:

    Danke, dass du das Steinchen wieder aufgefangen hast, liebe Helga. Schade, dass ich so selten in meine alte Heimat komme und wir dann keine Zeit für solche Ausflüge haben. Wie ich sehe, ist das Schloss jetzt schön restauriert. Mal sehen, vielleicht lässt es sich ja doch mal einrichten, das wär schön.

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  5. Vinni

    Ah, wie schön, die alte Heimat 🙂 Gleich nebenan gibt es übrigens die ebenso steinige Burg Scharfenstein. Auch einen Besuch wert 😉

    Liebe Grüße
    Vinni

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  6. Elke

    „Leider haben Sie den Mathematik-Test nicht bestanden!“ – Ehrlich, ich hab’s so satt mit diesem Captchakram. Natürlich kann ich 8 und 4 addieren, aber dass immer mein ganzer Text weg ist, wenn ich diesen Mist mal vergesse, das ärgert mich schon.
    Was hatte ich denn nun geschrieben? Ach so – also der Oswald gehört meines Wissens in die Dolomiten und dürfte mit dem sächsischen Wolkenstein nichts zu tun haben. Ich schätze mal, dass Burgen mit dem Namen Wolkenstein gar nicht so selten sind/waren.
    LG – Elke

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