Isteiner Schwellen

Hermann Josef fährt öfter in der Nähe des Isteiner Klotz vorbei und hat dabei ans Steinreich gedacht 🙂
Herzlichen Dank!

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Foto aus Wikipedia, Urheber: Ervog

Die Isteiner Schwellen sind Stromschnellen im Oberrhein am Rheinkilometer 177 bei der südbadischen Ortschaft Istein, die zur Gemeinde Efringen-Kirchen gehört. Sie fließen parallel zu dem 1928 gebauten Rheinseitenkanal und wurden bis zu diesem Zeitpunkt als Wasserstraße für die Schifffahrt von Basel Richtung Norden genutzt.

Entstehung
Die „Schwellen“ sind das letzte Überbleibsel eines Jura-Massivs (Isteiner Klotz), das ursprünglich dem Rhein den Weg in Richtung Norden versperrte. Aufgrund der Rheinbegradigung durch Tulla im 19. Jahrhundert wurde dieser Abschnitt schiffbar gemacht.

Allerdings stellte dieser Bereich des Rheines aufgrund der vielen Felsblöcke und einem Gefälle ein großes Hindernis für die Schifffahrt, von Basel her kommend, dar. Unter anderem auch aus diesem Grund wurde ab 1928 der Rheinseitenkanal (französisch: Grand Canal d’Alsace) von Weil am Rhein-Märkt bis nach Breisach gebaut.

Heutige Bedeutung
Die Isteiner Schwellen als Stück Altrhein gelten mit ihren kleinen Sand- und Steinstränden als beliebtes Naherholungsgebiet, welches gut auf dem sich parallel zum Rhein erstreckenden Leinpfad zu erreichen ist; auch befindet sich dort einer der beliebtesten Nacktbadestrände im Dreiländereck.

Im Rahmen des integrierten Rheinprogrammes des Landes Baden-Württemberg wurde zu Beginn des Jahres 2009 mit der Umgestaltung des die „Schwellen“ umgebenden Uferbereiches begonnen. So wurde auf der deutschen Seite des Rheinufers ein Waldstück auf einer Länge von etwa 1,2 km gerodet und der Fahrradweg an den Randweg verlegt. Ziel ist es, bis im Jahr 2018 durch Auskiesung an mehreren Stellen und Herstellen eines standortgerechten Bewuchses entlang des Rheins von Märkt bis Breisach die Entwicklung naturnaher Auen zu fördern, um ein Überschwemmungsgebiet herzustellen. Die Rückhaltung der Wassermenge durch die dadurch bedingte Rauhigkeit im Fluss Rhein dient der Wiederherstellung der Hochwassersicherheit des Oberrheins unterhalb der Schleuse Iffezheim.

Als vorgezogene Ausgleichsmaßnahme der Flächenbeanspruchung wurde eine Besucherplattform gebaut. Sie kostete ca. 150 000 Euro. Für die Erholungssuchenden wird zusätzlich eine Warnlampe installiert, um die Badenden auf schnell ansteigendes Wasser durch die Bedienung des Wehres Märkt durch die Electricité de France aufmerksam machen. Die Plattform ist in der Bevölkerung umstritten, da sie für manche zu massiv in das natürliche Landschaftsbild eingreift.

Quelle Text: Wikipedia

4 Gedanken zu „Isteiner Schwellen

  1. Waldameise

    Liebe Helga,

    das erinnert mich an so manches Flussbett im Sommer, wenn es viele Tage keinen Regen gab. Dann kann man dort, wo sonst das Wasser strömt, spazieren gehen.
    Das Rheinprogramm ist ganz schön beeindruckend. Danke für deine interessanten neuen Steine hier.

    Ein schönes Wochenende wünscht dir
    mit lieben Grüßen … Andrea

    Antworten
  2. Elke

    Hach – Idstein gibt es auch bei uns im Taunus. Da sollte ich mal für dich nachforschen, wo der Stein in der Ortsbezeichnung herkommt. Wetten, dass es da eine Burg gibt (sollte ich eigentlich wissen)?
    Lieben Gruß
    Elke

    Antworten
  3. Elke

    Oh ja, da war ich vor ein paar Jahren mal und habe auch Fotos gemacht. Idstein im Rheingau-Taunus ist sogar ein wunderhübsches Städtchen. Ich muss mal gucken, was ich davon noch archiviert habe.
    LG – Elke

    Antworten

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