Steinkleebläuling

Der stille Steinreichvermehrerin Renate haben wir diesen himmelblauen Stein zu verdanken ! 🙂

Bläuling
Das Bild zeigt einen unbestimmten Bläuling aus dem Werdenfelser Land.

Der Wundklee-Bläuling (Polyommatus dorylas) ist ein Schmetterling (Tagfalter) aus der Familie der Bläulinge (Lycaenidae). Er wird gelegentlich auch als Steinklee-Bläuling bezeichnet, was aber völlig irreführend ist.

Der Wundklee-Bläuling ist ein recht großer Bläuling, der sich wie viele andere Bläulinge durch einen ausgeprägten Sexualdichroismus auszeichnet. Die Flügeloberseiten sind durch einen breiten weißlich bis cremefarben gefärbten Saum gekennzeichnet. Die Flügeloberseiten der Männchen sind leuchtend blau, die der Weibchen sind braun gefärbt. Auf der Hinterflügelunterseite befindet sich ein heller keilförmiger ungezeichneter Bereich. Zusammen mit der Anordnung der Flecke dient er als Unterscheidungsmerkmal.

Die Art fliegt in tieferen Lagen in zwei Generationen von Mai bis Juni und von Ende Juli bis August. In höheren Lagen wird nur eine Generation gebildet, diese fliegt von Ende Juni bis August.

Zum Lebensraum des Wundklee-Bläulings zählen in tieferen Lagen grasige, blütenreiche Stellen zwischen Sträuchern. Im Hochgebirge sind es dagegen geschützte Senken und freie Grashänge (magere Wiesen in kalkreichen Gebieten).

Nach der Paarung legen die Weibchen die Eier an den Blättern von Wundklee (Anthyllis vulneraria) ab. Die Art ist myrmekophil und lebt mit verschiedenen Ameisenarten wie Lasius alienus, Myrmica scabrinodis und Formica cinera symbiotisch zusammen. Die kleinen Raupen überwintern im Boden unter den Futterpflanzen.

Der Wundklee-Bläuling ist verbreitet in Nord- und Mittelspanien (Montes Universales, Sierra de la Demanda, im Kantabrischen Gebirge und den Pyrenäen. Ferner von den nordwestlichen Pyrenäen bis Südschweden (einschließlich Öland und Gotland) und Litauen. Weiterhin ist er anzutreffen in Osteuropa, dem Balkan und Griechenland. In Lettland ist die Art wahrscheinlich ausgestorben. Bei den Meldungen von Korfu, Tenos und Syra handelt es sich wahrscheinlich um Namensverwechslungen. In der vertikalen Verbreitung erreicht die Art Höhen von bis zu 2300 Metern, Ebert gibt für Baden-Württemberg maximale Höhen zwischen 700 und 800 Metern an.

  • Quelle Text: Wikipedia
  • 8 Gedanken zu „Steinkleebläuling

    1. Lothar

      Klasse das Renate dir den blauen Stein Zuverfügung stellt!
      Schön, dass tut so richtig gut, wunderschön isser der
      Bläuling! Langsam wird es Zeit das der Frühling kommt 😉
      Grüße nach GAP,
      Lothar

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    2. Eveline

      Da ist der Winter noch gar nicht ganz da und der Lothar will schon wieder Frühling haben 😉

      Ich glaub, ich seh vom schönen Bläuling immer nur die Weibchen, so schön blau zeigt sich mir ganz selten einer (und schon gar keiner, wenn ich ne Cam in der Hand hab)

      Bitte erklär mir doch den „ausgeprägten Sexualdichroismus“ etwas näher!!

      Dann Belohnungshuggels nach GAP 🙂
      Eveline

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    3. Eveline

      Da pass mal auf mit dem Wetten :mrgreen:

      Dankeschön, das erklärt, warum der Herr Lupo weniger Haare hat als ich 🙂
      Am Kopf 😀

      Jose schläft schon – und um den komm ich so schlecht ganz rum *dochdichhuggel* 😀

      GutsNächtle 🙂

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    4. Eva

      so ein schönes blaues Steinderl … ich kenn jemanden, dem würde der seeeeehhhhhrrrr gut gefallen, auch wenn er kein Blümchen ist … Luposines Weiterbildung hab ich mir für demnächst vorgenommen … bin zuuuuu müde … Rundumhuggels für alle Frühling-, Stein-, Schnee- und Wiesenfans von Eva :))

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    5. Quizzy

      Das Foto ist ja superschön – und lässt hoffen, dass der nächste Frühling ganz bestimmt kommt, auch wenn wir grad im Schnee versinken … 😉

      Und jetzt habt ihr mich neugierig gemacht, was es mit diesem Sexual-Dingsbums auf sich hat … na ja, wenn ich eh nicht schlafen kann, les ich mir halt ein bisserl Gscheitheit an! 😀

      Liebe Grüße aus dem Winter-Wunder-Minga
      schickt (die nicht ganz so stille) Renate

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