Nagelfluh

Nagelfluh am Herrgottsschrofen

Am Garmischer Herrgottsschrofen wurde über Jahrhunderte ein Konglomerat abgebaut. Es ist ein stabiles, frostbeständiges und abriebsicheres Gestein und hat den schweizer Namen Nagelfluh. Der Steinbruch lag nahe der Loisach und wurde bis 1889 betrieben. Auf Flössen transportierte man Garmischer Nagelfluh in die Landeshauptstadt München, wo es an einigen Stellen verbaut wurde:
– Die Sockel von Schloss Nymphenburg
– Bogenhausener Brücke (1811)
– Hoftheater (1825)
– Pfeiler der Maximiliansbrücke

Das habe ich kürzlich in unserem Tagblatt gelesen und ich frage mich, warum wir das nicht im Heimatkundeunterricht gelernt haben.

  • Foto: ©helga-ingo.de
  • 4 Gedanken zu „Nagelfluh

    1. katinka

      … die wichtigen Sachen, wie: wo man Schneekopfkugeln im Thüringer Wald finden kann und das man Gold in der Werra waschen kann, haben wir auch nicht gelernt … jetzt wo du’s sagst?

      Aber vielleicht hast du da auch nur gefehlt …*lach*

      Ich wünsche dir ein schönen Wochenstart, ganz liebe Grüße katinka

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    2. Eva

      Du sagst es …. und irgendwie bleibt alles besser haften, wenn wir es uns selbst aneignen …. früher hab ich das immer gleich wieder vergessen …. heute eigentlich auch noch …. wenn ich es mir so recht überlege *g* …. Lass es Dir gutgehen, Helga :))

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    3. Elke

      Die Frage ist: hätte dich das in deiner Schulzeit interessiert? Ich habe mir gerade ein paar Schliffbilder von Konglomeraten angeguckt. Das sieht eigentlich aus, als müsste es bei der Verarbeitung auseinander brechen. Andererseits erinnert es mich an Waschbeton und der hält ja auch.
      LG – Elke

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