Archiv des Monats: Mai 2008

Steineflitschen

Steineflitschen

Bewegungsablauf beim Steinehüpfen. Im Detail der Aufprall des Steins auf die Wasseroberfläche. Er erzeugt eine Bugwelle, die, falls seine Geschwindigkeit höher ist als die der Welle, wie eine Sprungschanze wirkt.
Bei jedem Aufprall wird ein Teil der Bewegungsenergie des Steins in Reibungswärme und Wasserwellen umgewandelt. Unterschreitet die Geschwindigkeit des Steins schließlich die der entstehenden Wellen oder ist seine Rotation nicht mehr schnell genug, um die Flugbahn zu stabilisieren, versinkt er im Wasser.

Das Steinehüpfen, umgangssprachlich auch Ditschen, Steinschnellen, Pfitscheln, Steinefletschen, Flippen, Klippen oder Platteln genannt, ist ein Zeitvertreib, der schon im alten Griechenland betrieben und von Homer beschrieben wurde.
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Lobenstein

Lobenstein

Bad Lobenstein ist eine Kleinstadt im Saale-Orla-Kreis in Thüringen. Vor der Eingliederung in den Saale-Orla-Kreis war Lobenstein Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises bzw. Kreises Lobenstein.

Die Stadt liegt im Thüringer Schiefergebirge zwischen den Ausläufern des Thüringer Waldes und des Frankenwaldes, westlich der großen Saaletalsperren Hohenwarte und Bleiloch bei Gräfenwarth.

Geschichte
Lobenstein wurde erstmals 1250 als Rittersitz erwähnt. Dieser war wahrscheinlich eine Gründung der Herren von Lobdeburg. Bereits 1278 wurde Lobenstein als Stadt bezeichnet. Bürgermeister und Rat sind 1411 bezeugt, ihnen standen die Niedergerichte zu.
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Sarazenenturm

Sarazenenturm

Sarazenentürme sind kleine runde befestigte Signaltürme, die die Genueser während ihrer 500-jährigen Herrschaft über Korsika an allen Küsten der Insel errichtete. Sie sind etwa 12 – 17 m hoch und an der Basis 8 – 10 m dick. Viereckige Sarazenentürme (in Pino, Porto, Morsiglia und Nonza) stammen noch aus der Zeit der vorausgehenden pisanischen Besetzung. 22 stehen an der Ost- und 32 an der West- und 5 an der Südküste, 20 am Cape Corse, 12 im Golf von St. Florent. Ihre Besatzung bestand aus zwei bis vier Leuten.

Auf Sardinien errichteten die Spanier rund 70 solcher Türme gegen Piratenüberfälle. Auch auf Elba, Malta, Sizilien und dem italienischen Festland wurden solche Türme errichtet. Die massigen, mal runden, mal quadratischen Türme prägen die Küsten Italiens.

Die nordafrikanischen Sarazenen tauchten im 9. Jahrhundert, besonders aber zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert, mit ihren Schiffen an den christlichen Mittelmeerufern auf, plünderten und zerstörten die Küstenorte, töteten oder verschleppten die Bevölkerung auf die Sklavenmärkte und drangen bis ins Landesinnere vor. Die Türme standen untereinander in Sichtkontakt, telegrafiert wurde mit Kanonenschüssen oder Feuersignalen.

Heute sind alle korsischen und viele der italienischen Türme als historische Monumente erfasst und so gegen Zerstörung gesichert.

  • Quelle Text: Wikipedia
  • Foto: helga-ingo.de
  • Su Marmuri

    Grotta Su Marmuri

    La Grotta di Su Marmuri – Ulassai – Ostsardinien

    Etwa ein Kilometer dieser Tropfsteinhöhle sind begehbar. Die Führung war recht seltsam – oder vielmehr die Führerin. Sie hat in englisch und französisch vom Schmierblatt abgelesen und es war kaum zu unterscheiden, welche Sprache denn gerade dran war. Es gab Beleuchtungen, die immer erst angeschaltet werden mussten und die Energiesparlampen haben dann immer einige Zeit gebraucht, bis man genug gesehen hat. Die Grotte ist im Winter nicht zugänglich, da stehen große Teile unter Wasser. Es gibt ein paar große Säle mit ganz unterschiedlichen bizarren Formationen. Es herrscht eine konstante Temperatur von ca. 10°C, also im Sommer ein begehrtes Ausflugsziel.