Archiv des Monats: Juli 2007

Weihwasserstein

 

Das ist der Weihwasserstein in der Votivkapelle bei Berg am Starnberger See, besucht bei unser Radltour um den Starnberger See am 14. Juli 2007.

Die zu Ehren von Ludwig II. errichtete Votivkapelle liegt oberhalb der Stelle, wo die Leiche des Königs gefunden wurde. 1887 stiftete seine Mutter Königin Marie eine Totenleuchte, die später in die Treppenanlage integriert wurde. Den Grundstein der Kapelle legte der Prinzregent Luitpold am 10. Todestag des Königs im Juni 1896. Vier Jahre später konnte die im frühromanischen Stil gebaute Kirche eingeweiht werden. Entworfen hatte sie der ehemalige Architekt des Königs Hofoberbaurat Julius Hofmann.

  • Quelle: Wikipedia
  • Foto: helga-ingo.de

Schloss Altenstein

Altenstein ist seit den 1970er Jahren ein Stadtteil von Bad Liebenstein in Thüringen. Es handelt sich um ein Schloss mit zugehörigem Park, der mit einer Fläche von etwa 160 Hektar zu den größten Parkanlagen Deutschlands zählt. Mittelpunkt des weitläufigen Landschaftsparks ist ein Schlossgebäude nach englischem Vorbild, welches mehrfach umgestaltet wurde.

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Granitstein

Ein Souvenir aus der Bretagne hat Renate mitgebracht – vielen lieben Dank!


Foto: Renate

Die Côte de Granit Rose (bretonisch: Aod ar Vein Ruz) ist ein Küstenabschnitt der nördlichen Bretagne zwischen Paimpol und Trébeurden, die als Touristenattraktion bekannt wurde wegen ihrer bizarren Felsformationen aus rötlichem Granitstein. Der Granit erhielt (vor allem in der Region um Perros-Guirec) seine Färbung durch die Beimischung von rosafarbenem Feldspat.

Die Formationen entstanden vor etwa 6 Mio. Jahren, als sich in ca. 6 km Tiefe aus erkaltetem Magma Granitschichten bildeten. Nach Erosion der darüber liegenden Erdschichten und Abtragung, durch Ansteigen des Wasserspiegels nach der Eiszeit, der oberen Schichten des freigelegten Granits, verringerte sich der Druck auf die unteren Schichten. Dadurch klüftete sich das Material, was zu den eindrucksvollen Formationen führte, die sich heutzutage am besten auf dem Sentier des Douaniers, dem alten Zöllnerpfad von Perros-Guirec nach Ploumanac’h bewundern lassen.

Der bekannteste Fels ist dem Hafen von Ploumanac’h vorgelagert. Er trägt den Namen Napoleons Hut, und wurde berühmt, da die BBC am 3. April 1943 um 18 Uhr mit der Frage „Befindet sich Napoleons Hut noch immer in Perros-Guirec?“ das Signal für den bewaffneten Widerstand gegen die Deutschen sandte.

  • Quelle Text: Wikipedia

d’Illingstoana

100 Jahre schon Liebe zu Heimat, Brauchtum und Tracht


Ein Bild aus frühen Tagen: Diese Aufnahme zeigt die Mitglieder der Illingstoana in fescher Tracht im Jahr 1908. Foto: fkn

Ohlstadt – Als Fünfter im Bunde feiert am kommenden Wochenende der Trachtenverein „d’Illingstoana“ Ohlstadt sein 100-jähriges Bestehen.

Über ein Jahrhundert lang haben es die Ohlstädter Trachtler schon verstanden, das Brauchtum, die Tracht sowie die Liebe zur Heimat hoch zu halten. Immer getreu des Mottos „Z’sam halt ma“ sind die heute 231 Mitglieder diesen Zielen treu geblieben und haben sich dabei auch stets bemüht, die „Sitt‘ und Tracht der Alten“ zu bewahren.  

Gefeiert wird dieses runde Jubiläum in Ohlstadt mit einer ganzen Festwoche, die am Freitag, 13. Juli, mit einem Heimatabend im Festzelt am Schützenhaus beginnt. Die Höhepunkte sind neben dem Festabend der große Umzug durch den Ort am Sonntag, 22. Juli, sowie die 30. Internationale Alpenländische Meisterschaft im Fingerhakln. Diese Großveranstaltung mit über 160 Teilnehmern aus den neun bayerischen Fingerhaklergauen sowie au Österreich geht am Sonntag, 15. Juli, ab 10 Uhr über die Bühne.“

  • Quelle: Garmisch-Partenkirchner Tagblatt vom 10. Juli 2007

Hexenstein

Danke, liebe Eveline – möge Dich dieser Hexensteinwurf für alle Hexen dieser Welt immun machen!

Über den auffallend großen Stein mitten in der Wiese, den Hexenstein, erzählt eine Sage:

Auf dem großen Hexenstein in den Gantellen wohnt seit undenklichen Zeiten die Vorsteherin der Hexenzunft, ein uraltes hässliches Weib mit bösen Augen, blauen Lippen und struppigen Haaren. An Donnerstagen ruft sie das ganze Hexenvolk zusammen und es beginnt ein Hexentanz, wozu Katzen aufgeigen. In der Mitte des Platzes stehen auf einem Tisch guter Wein und die herrlichsten Speisen.
Einmal sah eine Magd dieses Treiben und es gefiel ihr derart, dass sie lange Zeit am Fenster stand und zuschaute. Da kam plötzlich ein schönes Fräulein herangeflogen und lud sie ein. Munter tanzte die Dirne die ganze Nacht, bis der Morgen andämmerte. Dann wurden plötzlich die Gesichter der Hexen blass und gelb, die Hexenmeisterin gab ein Zeichen und blitzschnell waren alle von dannen gefahren. Sie hatten höchste Zeit gehabt, denn alsbald läutete die Aveglocke. die Magd befand sich mutterseelenallein auf den Gantellen und die köstlichsten Speisen hatten sich in stinkenden Dünger verwandelt.

  • Gekürzte Version aus: Zingerle Ignaz von „Sagen aus Tirol“, Graz 1976
  • Foto: Luposine im Passeiertal
  • Der Hexentanz auf Gandellen – ausführlichere Fassung