
Das Ei tanzt nicht mit einem Stein zusammen.
Das sagen die in Afrika so – und die werden’s schon wissen.

Das Ei tanzt nicht mit einem Stein zusammen.
Das sagen die in Afrika so – und die werden’s schon wissen.

Manche Wünsche haben wir in der Kindheit begraben, still unter einen Stein gelegt. Lange Zeit haben wir den Stein noch heimlich besucht, bis wir den Wunsch und den Stein endlich vergaßen. Eines Tages aber kommen wir zufällig an diese Stelle im Garten vorbei und entdecken: Der Stein lebt, Moos und Gras wachsen darauf.
Die Tante von Renate – herzlichen Dank für den Stein! – wohnte hier in der Nähe und Eveline sagt, ihre Patentante hat in Marquartstein gewohnt.
Also, ich kenn mich jetzt nicht mehr aus.
Für mich ist die Entdeckung dieses Dorfes wieder eine Verbindung zu Richard Strauss, der lange in Marquartstein lebte und hier auch Pauline geheiratet hat.
Mein Großvater und der Vater von Richard Strauss sind im selben Kuhdorf (damals war es noch eines) geboren.

Marquartstein ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Traunstein und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Marquartstein. Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Piesenhausen, Pettendorf und Niedernfels. Marquartstein ist ein bekannter Fremdenverkehrsort und bietet Unterbringungsmöglichkeiten in Hotels, Gasthöfen, Pensionen, Privatzimmern, Ferienwohnungen sowie Urlaub auf dem Bauernhof.
Steter Tropfen höhlt den Stein
Die sprichwörtliche Redensart mit der Bedeutung „durch ständige Wiederholung einer Bitte, einer Forderung o.ä. erreicht man schließlich bei jemandem sein Ziel“ geht auf den griechischen Epiker Choirilos von Samos (2. Hälfte des 5. Jahrhunderts v. Chr.) zurück. In seinem fragmentarischen Gedicht über die Perserkriege heißt es: „Der Tropfen höhlt den Stein durch Beharrlichkeit.“ Die lateinische Form Gutta cavat lapidem („Der Tropfen höhlt den Stein“), der die deutsche Redensart nachgebildet ist, findet sich bei dem römischen Dichter Ovid (43 v.Chr. – 17 oder 18 n.Chr.) in den „Epistulae ex Ponto“ (IV, 10,5). Später erhielt die Redensart noch die Ergänzung: Non vi, sed saepe cadendo („Nicht durch Gewalt, sondern durch häufiges Niederfallen“).