Archiv des Monats: April 2008

San Pietro di Simbranos

Darf ich vorstellen: ZebraPisanerkircherl in Nordsardinien

San Pietro di Simbranos

Diese pisanische Landkirche steht allein auf weiter Flur, daneben ein Häuschen mit Garten, leider alles verriegelt und verrammelt; daneben ein Baum und mit Steinbänken und einem (trockenen) Wasserhahn als Picknickplatz hergerichtet. Idylle pur, die Vögel zwitschern, der Wind pfeift ums gestreifte Eck, kein Mensch weit und breit…

Für Kunstliebhaber:
Die Kirche wurde im 11. Jh. erbaut, das heutige Aussehen geht auf Benidiktinermönche des 13. Jh. vom Monte Cassino zurück. Die Zebrastreifen sind aus braunem Trachyt und weißem Kalk, unterteilt mit Blendbögen und Halbsäulen. Über der Tür sind Schutzheilige abgebildet. Die oberen Bögen sind im Gegensatz zum unteren Abschnitt gotisch; der erste Stock wurde später aufgesetzt. Das Innere, das uns verwehrt blieb, ist wie in Pisanerkirchen üblich schmucklos, es gibt zwei Reihen kleiner Fensteröffnungen, die Apsis ist schwarz-weiß gestreift. Im übrigen ist nur die Vorderfront so auffallend gestaltet.

El Torcal

Für diesen Steinwurf und vor allem für das eigene Foto bedanke ich mich bei Claudia 8)

El Torcal
Foto ©Vodia
Indianer im El Torcal

El Torcal (Paraje Natural de El Torcal) ist ein 1.171 ha großes Naturschutzgebiet im spanischen Andalusien, ca. 14 km entfernt von der Provinzstadt Antequera (Provinz Málaga).

Mit seinen außergewöhnlichen Karstformationen gehört der Park zu den beeindruckendsten Landschaften Spaniens. Neben Touristen zieht er auch Geologen und Botaniker an. Weiterlesen

Laudanum

Für diesen unsterblichen Stein bedanke ich mich opiumberauscht bei Engelbert 😉

Laudanum

Der Name Laudanum geht auf seinen Erfinder, den Arzt und Naturforscher Theophrastus Bombastus von Hohenheim (1493 – 1541), besser bekannt als Paracelsus, zurück. Er glaubte, mit dem Laudanum ein Allheilmittel erfunden zu haben, und nannte seine Tinktur daher auch „Stein der Unsterblichkeit“. Seine Hauptbestandteile waren zu etwa 90 % Wein sowie Opium zu etwa 10 %. Als weiterer Zusatz wird in einigen Quellen Bilsenkraut genannt. Weiterlesen

Necropoli di Li Muri

Necropoli li Muri

Die neolithische Begräbnisstadt Li Muri aus der Jungsteinzeit

Die Grabanlage, die schätzungsweise aus dem 4. Jahrtausend v. Chr. stammt, ist einzigartig auf Sardinien – ähnliche Bauten befinden sich auf Korsika und den französichen und spanischen Pyrenäen.
Der Gräberkomplex von Li Muri besteht aus vier Kreisgräbern. Im Zentrum jedes Kreises steht eine quadratische Steinkiste, die ursprünglich mit einer Steinplatte überdeckt war. Ringsum kleine senkrechte Steinplatten, im Boden aufgestellt und in konzentrischen Reihen angeordnet, dienten dazu, den Tumulus aus Erde und Steinen zu halten. Weiterlesen

Lauterstein

Lauterstein
Burg Lauterstein – 1629

Die Burg Lauterstein (Marienberg) ist eine mittelalterliche Burganlage in Niederlauterstein, einem Ortsteil von Marienberg im Mittleren Erzgebirgskreis des Freistaates Sachsen. Seit dem Dreißigjährigen Krieg ist sie eine Burgruine.

Die Burgruine Lauterstein befindet sich auf einem markanten Gneisfelsen am Ortsausgang von Niederlauterstein, über dem linken Ufer der Schwarzen Pockau in der Nähe der Stadt Zöblitz. Geläufig war früher auch die Bezeichnung Burgruine Niederlauterstein.
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