Archiv des Monats: November 2007

Bernsteinstraße

Bernstein

Ein herzlicher Gruß nach Österreich zu Elisabeth – danke für diesen Steinwurf 😉

Die Bernsteinstraße ist eine Altstraße von der Nord- und Ostsee nach Süden.

Es handelt sich außerhalb des Römischen Reichs um eine Reihe von Handelswegen, entlang welchen Bernstein seit der Urgeschichte bis in die Alpenländer und Italien verhandelt wurde. Durch die Ausweitung des Imperium Romanum bis an die Donau wurde die Handelsroute wahrscheinlich bereits unter Augustus und Tiberius zu Beginn des 1. Jahrhunderts n. Chr. als Staatsstraße (Römerstraße) auf dem Gebiet des Römischen Reichs ausgebaut. Der Verlauf der römischen Bernsteinstraße ist in der Tabula Peutingeriana verzeichnet. Die wintersichere Verbindung zwischen Carnuntum an der Donau und Aquileia in Italien wird römische Bernsteinstraße genannt und ist dem römischen Straßennetz zugehörig. Plinius der Ältere (23-79 n. Chr.) berichtet, dass Bernstein von der Ostseeküste nach Aquileia auf dieser Straße transportiert worden sei. Ihm verdankt sie ihren Namen.

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Lu Hsün Shujen


Den schönen Spruch hat Engelbert ins Steinreich geschoben. Danke sehr 😉

Es könnte sich um diesen Schriftsteller handeln:

Lu Xun (chin. Lǔ Xùn, eigentlich Zhōu Shùrén; *1881 in Shaoxing; † 1936 in Shanghai) war ein chinesischer Schriftsteller und Intellektueller der von der Beida (Peking-Universität) ausgehenden Bewegung des vierten Mai, der sich mit anderen Intellektuellen an der Baihua-Bewegung beteiligte, einer Reformbewegung für literarisches Genre und Stil.

Im Jahr 1936 stirbt Lu Xun in Shanghai. Doch schon vorher hat er sein Testament aufgesetzt, in dem es hieß:

Für meine Familie hatte ich mir eine Reihe von Punkten zurechtgelegt, unter anderem folgende:
– Nehmt von niemandem auch nur einen Pfennig für das Begräbnis – ausgenommen von alten Freunden.
– Macht es kurz, beerdigt mich, und Schluß.
– Bitte keine Grabreden.
– Vergeßt mich und kümmert euch um euer eigenes Leben – wenn nicht, seid ihr selbst schuld.
– Wenn mein Sohn erwachsen ist und keine besonderen Talente zeigt, soll er einen bescheidenen Beruf ausüben, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Auf keinen Fall soll er ein nichtssagender Schriftsteller oder Künstler werden.
– Verlaßt euch nicht auf die Versprechen anderer.
– Gebt euch nicht mit Leuten ab, die anderen Schaden zufügen, aber gleichzeitig das Prinzip der Vergeltung ablehnen und Toleranz predigen.

  • Quelle: Den Rest und das Drumherum kann man hier bei Wikipedia nachlesen.
  • Foto: helga-ingo.de
  • Poppostein

    Poppostein
    Der Poppostein 😉 befindet sich in Poppholz, Gemeinde Sieverstedt, in der schleswigschen Geest in der Nähe Flensburgs.

    Nicht weit entfernt vom vorgeschichtlichen Weg, dem späteren Heer- und Ochsenweg und der heutigen Landesstraße 317, liegt in der Gemeinde Sieverstedt bei Helligbek ein markantes Zeichen aus der Jungsteinzeit, der Poppostein, auch Taufstein genannt. Er ist neben vielen anderen Funden ein Zeugnis dafür, dass sich vom 4. bis 2. Jahrtausend v. Chr. Geburt, also in der jüngeren Steinzeit, auch im Kirchspiel Sieverstedt eine dichte Besiedlung sesshafter Bauern nachweisen lässt. Wie alle Großsteingräber lag auch dieses Grab unter einem Erdhügel, von dem nur noch eine flache eingefriedigte, kantig abgepflügte Erhöhung vorhanden ist, die mit Gras, Gestrüpp und einem knorrigen Dornbusch bewachsen ist. Weiterlesen

    Grenzsteine

    Grenzsteine im Harz

    Die Fotos dieser Grenzsteine sind von Herrn Wilhelm Rögener (Bergbauingenieur) aufgenommen, der auf der Webseite der Samtgemeinde Bad Grund sehr viel Informationen zur langen und erfolgreichen Bergbauzeit in der ältesten der sieben Oberharzer Bergstädte zusammengetragen hat.

    Hier könnt Ihr viel erfahren:
    Bergbautradition in Bad Grund

  • Quelle Bilder: Wilhelm Rögener, Bad Grund
  • Paestum

    Paestum
    Steintempel in Paestum

    Goethe war hier 1787; wir im September des vergangenen Jahres.
    Mehr Fotos unserer Italienreise gibt es auf unserer Homepage.

    Paestum ist eine als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannte Ruinenstätte in der Region Kampanien in der Provinz Salerno in Italien. Der Ort gehört zur Gemeinde Capaccio (2005: 20.934 Einwohner).

    Der Ort liegt in einer Ebene ca. 50 km südlich von Salerno direkt am Golf von Salerno.

    Die Stadt wurde unter dem Namen Poseidonia um 600 v. Chr. von Griechen aus Sybaris oder Troizen gegründet. Weiterlesen