Archiv des Monats: August 2007

Wendelstein

Anja hat einen Stein ausgegraben, der mich verblüfft, denn bei „Wendelstein“ dachte ich immer nur an einen Berg.
Danke Anja, wieder was dazugelernt 😉

null
Großer Wendelstein, Schloß Hartenfels

Wendelstein nennt man einen Rundturm mit Wendeltreppe, der meist mit einer Halbseite an die Hauswand angelegt ist. Beliebt waren sie insbesondere in Gotik und Frührenaissance. Ein besonders eindrucksvolles Beispiel ist der Wendelstein von Schloss Hartenfels in Torgau. Bei diesem wiederum ist die Besonderheit, dass die oberen Stockwerke des gesamten Schlossflügels nur über diese Treppe zu erreichen oder zu verlassen waren. Außerdem ist es bemerkenswert, dass sie sich ohne weitere Stützen selbst trägt.

Orte von Wendelsteinen:

  • Albrechtsburg, Meißen, Deutschland
  • Schloss Blois, Loireregion, Frankreich
  • Schloss Köthen (Anhalt), Deutschland
  • Dresdner Residenzschloss, Dresden, Deutschland
  • Schloss Chambord, Loireregion, Frankreich
  • Schloss Hartenfels, Torgau, Deutschland
  • Lutherhaus, Wittenberg, Deutschland
  • Quelle: Wikipedia

    Greifensteine

    Die möcht ich mal in echt angreifen… Vielen Dank, liebe Anja für diesen besonderen Stein!

    Die Greifensteine sind eine Felsformation im Erzgebirge im Waldgebiet zwischen den Ortschaften Geyer, Ehrenfriedersdorf, Jahnsbach und Thum auf dem Gebiet der Stadt Ehrenfriedersdorf. Sie befinden sich in einer Höhe von 731 m über NN.

    Weiterlesen

    Pflaume

    null
    Steinfrucht Pflaume

    Pflaume

    Substantiv, f
    Nominativ: die Pflaume – die Pflaumen
    Genitiv: der Pflaume – der Pflaumen
    Dativ: der Pflaume – den Pflaumen
    Akkusativ : die Pflaume – die Pflaumen
    Silbentrennung: Pflau•me, Plural: Pflau•men
    Aussprache:
    IPA: [ˈpflaʊ̯mə], Plural: [ˈpflaʊ̯mən]
    Bedeutungen:
    [1] Baum, der zu den Rosengewächsen zählt
    [2] Frucht von [1]
    [3] umgangssprachlich: Scheide, Vagina, Vulva
    [4] umgangssprachlich: Versager siehe auch: WikiSaurus:Versager
    Herkunft:
    mittelhochdeutsch: pflûme, von lateinisch: pruna, Plural von prunum
    Synonyme:
    [1] Zwetschge, Zwetschke
    Oberbegriffe:
    [1] Rosenähnliche, Rosengewächs, Rosenartige, Baum, Pflanze, Lebewesen
    [2] Frucht, Obst, Lebensmittel, Nahrungsmittel, Ernährung
    Unterbegriffe:
    [1] Echte Pflaume, Zwetsche, Zwetschge, Reineclaude, Reneklode, Ringlotte, Mirabelle,
    Beispiele:
    [1] Die Pflaumen blühen.
    [2] Ich esse gerne Pflaumen.
    [3] Sie glaubte schon, dass er die Banane der Pflaume vorzöge.
    [4] Mann, du Pflaume, bei dir klappt auch gar nichts!
    Abgeleitete Begriffe:
    Backpflaume, Dattelpflaume, Dörrpflaume, Eierpflaume, Kakipflaume, Kirschpflaume, Pflaumenaugust, Pflaumenbaum, Pflaumengeist, Pflaumenkern, Pflaumenkirsche, Pflaumenmus, Pflaumenobst, Pflaumenplantage, Pflaumenschnaps, Pflaumenstein, Pflaumenstiel, Pflaumentoffel
    Dialektausdrücke:
    • Alemannisch: [1, 2] Zwetschge
    • Bairisch: [1, 2] Zwedschgn
    • Elsässisch: [1, 2] Pflüme; Qwàtsch
    • Fränkisch: [1, 2] Maschn
    • Kölsch: [1, 2] Prumm
    • Eiflerisch: Promme

  • Quelle: Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
  • Foto: helga-ingo.de
  • Like A Rolling Stone

    Diesen Stein hat mir Hans-Georg zugerollt – herzlichen Dank!

    null

    Bob Dylan (* 24. Mai 1941 in Duluth, Minnesota, USA als Robert Allen Zimmerman) ist ein US-amerikanischer Folk- und Rockmusiker sowie Dichter. Bob Dylan singt, spielt Gitarre, Mundharmonika und Klavier und gilt als einer der einflussreichsten Musikschaffenden des 20. Jahrhunderts.
    „Like A Rolling Stone“ schaffte es im Jahr 1965 auf Platz 2 der Billboard-Single-Charts. Das Lied wurde später von der Zeitschrift „Rolling Stone“ zum „greatest song of all time“ gekürt.

    Bei Wikipedia kann man ganz viel dazu nachlesen.

  • Quelle: Wikipedia
  • Steinmetzzeichen

    null
    Die Zauberschlinge – ein mystisches Steinmetzzeichen – zu finden auf der Burg Steinsberg im Kraichgau. Da ist es nicht mehr schwer, zu erraten, wer keine Mühen gescheut hat, diesen zauberhaften Stein für meine Sammlung aufzulesen.
    Zweifach herzlichen Dank an Renate und Helmut – einfach pfundig, solche Steine!
    Speziell zu dem abgebildeten Steinmetzzeichen konnte ich keine Infomationen finden 🙁

    Ein Steinmetzzeichen ist eine im Mittelalter übliche Markierung, die Steinmetze auf ihrer Arbeit anbrachten. Die Steinmetzzeichen gehören ebenso wie Meisterpunzen zu den Handwerkszeichen, mit denen Handwerker ein Objekt als ihr Werk kennzeichneten. An vielen alten Bauten, vor allem an Kirchen, sind heute noch die Steinmetzzeichen zu erkennen, auch aus der Antike sind ähnliche Zeichen bekannt.

    Ein bestimmter Steinblock konnte mehr als ein Zeichen tragen. Über die exakte Bedeutung von Steinmetzzeichen besteht keine absolute Klarheit. Die wahrscheinlichste Erklärung ist, dass durch das Zeichen ein behauener Stein immer als das Werk eines bestimmten Steinmetzes (oder auch einer bestimmten Familie, Sippe oder Werkstatt) erkennbar war und dies die Lohnabrechnung für die gelieferten Steine erleichterte. Möglicherweise dienten die Zeichen aber auch als Hilfe für die Organisation am Bau, insbesondere als Angaben, an welcher Stelle ein bestimmter Block eingesetzt werden sollte. Manche Zeichen werden auch als Schutz- und Bannsymbole interpretiert.

    Die Steinmetzzeichen sind für moderne Archäologen eine wichtige Orientierungshilfe. Sie lassen Rückschlüsse auf die Baugeschichte und die Organisation auf einer historischen Baustelle zu.

  • Quelle und noch sehr viele weitere Informationen: Wikipedia
  • Foto: Renate