Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Steinreich für Mai, 2007.
31.5.2007 von Helga.

Auf Lüneburger Heide,
Da steht der alte Stein,
Daneben die alte Eiche,
Sie mag wohl tausendjährig sein.
Gesellen ziehn vorüber
Im Lenz mit frischem Sang;
Sie singen von deutscher Freiheit,
In heller Luft verhallt der Klang.
Da spricht der Stein zur Eiche,
Als wacht’ er auf vom Traum:
”Ging nicht vorbei die Freiheit?
Wach’ auf, wach’ auf, du deutscher Baum!”
Und durch des Baumes Krone,
Da fährt ein Windesbraus,
Die moosigen Äste schlagen
In tausend jungen Augen aus!
Da spricht zum alten Steine
Der frisch ergrünte Baum:
”Klang nicht das Lied der Einheit?
Wie, oder war’s des Windes Traum?”
Die Sänger sind gezogen
Fernhin durchs Heidekraut.
Die Eiche hat ihnen von oben
Gar lang und traurig nachgeschaut.
Den letzten Ton in Lüften
Hat sie verhallen gehört,
Dann hat sie rauschend die Äste
Vom welken Laub im Zorn geleert.
”Nun will ich wieder schlafen,”
Spricht sie zum alten Stein,
”Du wunderlicher Träumer
Sollst mir nun einmal stille sein!”
Geschrieben in literarisch | Drucken | 2 Kommentare »
30.5.2007 von Helga.
Los Azulejos - Gran Canaria

Das Tuffgestein der blaugrünen Felsen ist vulkanischen Ursprungs. Es ist porös, geschichtet und stark mineralhaltig. Je nach Sonnenstand bieten sich faszinierende Farbvariationen. Auch nach Regen soll es besonders gut wirken - wir haben es bei Sonnenschein bestaunen dürfen. Aus der Nähe betrachtet sieht man, wie bröselig dieses Gestein ist - nicht mal ein Stückchen als Souvenir habe ich behalten, denn auch die Farbwirkung ist bei einem Bröckchen nicht da.
Geschrieben in mineralisch | Drucken | 2 Kommentare »
29.5.2007 von Helga.

Die Burg Rheinstein (im Lauf ihrer Geschichte hieß sie eigentlich Vaitzburg oder Voitsberg; zahlreiche weitere Schreibweisen sind überliefert) ist eine Burg im oberen Mittelrheintal, Landkreis Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz, Deutschland.
Geschrieben in baulich | Drucken | 1 Kommentar »
28.5.2007 von Helga.

Die Kaaba (arabisch: الكعبة, „Kubus, Würfel“) ist das zentrale Heiligtum des Islam. Sie ist ein etwa 12 m × 10 m × 15 m großes Gebäude und befindet sich im Innenhof der großen Moschee in Mekka im heutigen Saudi-Arabien. Für gläubige Muslime ist die Kaaba das Bayt Allâh / بيت الله /„Haus Gottes“.
Umhüllt ist die Kaaba von der Kiswah, dabei handelt es sich um einen schwarzen Brokat, der jährlich erneuert wird. In ihrer südlichen Ecke sind die Bruchstücke des al-Hadschar al-Aswad / الحجر الأسود /„der Schwarze Stein“ etwa auf Augenhöhe eingemauert. Häufig wird gesagt, beim „Schwarzen Stein“ handele es sich um einen Meteoriten. Das ist jedoch nur eine Vermutung. Der Stein wurde nie wissenschaftlich untersucht. Die muslimische Überlieferung besagt, dass Abraham den Stein beim Erbauen der Kaaba als Geschenk vom Erzengel Gabriel empfing, er somit aus dem Paradies stamme. Der Stein wurde im Mittelalter beschädigt.
Geschrieben in mineralisch, sinnig | Drucken | Keine Kommentare »
27.5.2007 von Helga.

Grand Canyon of the Yellowstone (1872)
Thomas Moran (* 12. Februar 1837 in Bolton/Lancashire; † 25. August 1926 in Santa Barbara/Kalifornien) war ein Maler der Hudson River School. 1871-72 nahm er an der Hayden-Expedition in das Gebiet des heutigen Yellowstone-Nationalparkes teil. Als Erster hielt er deren Landschaft als Bleistiftskizzen oder Wasserfarb-Bilder fest. Morans Werke wurden den Kongressmitgliedern präsentiert. Damit trug er nicht unwesentlich zur Gründung des Yellowstone-Nationalparkes im Jahre 1872 bei. Der Berg Mount Moran im Grand-Teton-Nationalpark wurde nach dem Maler benannt.
Geschrieben in künstlerisch, berg & tal, menschlich | Drucken | 1 Kommentar »
26.5.2007 von Helga.

1884 m - “Das Matterhorn des Allgäu”
meint Alfred Vogler und auf der Wanderung (Die Wasserfälle bei der Kenzenhütte - Halblech) kann man ihn (den Geiselstein und vielleicht auch Herrn Vogler) sehen.
Der Gipfel des Geiselsteins ist nicht einfach zu bewandern, um ihn zu erreichen, muss man richtig klettern. Man kann den Geiselstein leichter erreichen, wenn man von Halblech aus mit dem Kenzenbus über ca. 24 km durch das Halblechtal bis zur Kenzenhütte fährt. Ein Wanderweg führt in 30 Minuten zum Geiselsteinsattel.
Wichtiger Nachtrag: Man kann auch HINRADELN meint Eveline und da kann ich nur zustimmen! Eveline weiss allerdings auch ganz sicher, dass man auf der Kenzenhüttentour immer NASS wird. Natürlich, Obstler ist immer nass!
Geschrieben in berg & tal | Drucken | 5 Kommentare »